Hamburger Dom startet nach Corona-Zwangspause mit Zeitfenster-Tickets

Hamburg - Mit einem dynamisch anpassbaren Sicherheitskonzept öffnet der Hamburger Dom am Freitag nach anderthalb Jahren Corona-Zwangspause wieder für Besucher.

Nach viermaliger Absage startet am Freitag der Hamburger Dom. Rund 30.000 Tickets sind bereits gebucht worden.
Nach viermaliger Absage startet am Freitag der Hamburger Dom. Rund 30.000 Tickets sind bereits gebucht worden.  © Markus Scholz/dpa

Als erstes größeres Volksfest sei es auch ein Testlauf für die Schaustellerbranche, sagten Wirtschaftsstaatsrat Andreas Riekhof und Domreferatsleiter Sören Lemke am Dienstag.

Anfangs dürfen nur 7000 Menschen gleichzeitig auf das Heiligengeistfeld, später bis zu 9500 - immer vorausgesetzt, sie haben sich registriert und ein kostenloses Zeitfenster-Ticket gebucht, tragen Maske und bringen einen Nachweis mit, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Auch ist mit 184 Schaustellern diesmal rund ein Drittel weniger als üblich vertreten. "Nur so können wir die Abstände einhalten, die erforderlich sind", sagte Rieckhof.

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Seit knapp zwei Wochen werden die Fahrgeschäfte und Buden bereits aufgebaut. Auch Mandeln würden schon geröstet und Zuckerwatte vorbereitet, sagte Lemke. "Es riecht schon nach Dom. Und es ist nach anderthalb Jahren wirklich ein schönes Gefühl, wieder in diesem Duft zu stehen." Wegen der Pandemie war der Dom vier Mal abgesagt worden.

Aufkleber und Schilder sollen Besucher auf Sicherheitsabstände aufmerksam machen, es gilt ein Einbahnstraßensystem mit festen Ein- und Ausgängen. Außerdem wurden 300 Handwasch- und Hygiene-Stationen aufgebaut. Alkohol darf auf dem Dom nur auf den Sitzplätzen der Gastronomiebetriebe getrunken werden.

Rund 30.000 Tickets sind bereits für den Hamburger Dom gebucht worden

Mit dem speziell für den Dom entwickelten Ticketsystem sei im Bedarfsfall nicht nur die Kontaktnachverfolgung möglich, man könne auch auf aktuelle Entwicklungen reagieren, sagte Lemke.

So ließen sich die Anzahl der Besucher und die Zeitfenster, in denen sie den Dom besuchen dürfen, anpassen. Schon jetzt seien rund 30.000 kostenlose Tickets gebucht worden. Noch seien aber Zeitfenster auch am ersten Dom-Wochenende zu haben. "Aber am Nachmittag und am Abend sind wir schon sehr gut gebucht."

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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