Hamburger Retheklappbrücke vorerst für Straßenverkehr gesperrt

Hamburg - Die Retheklappbrücke im Hamburger Hafen kann vorerst nicht mehr von Autos, Lastwagen, Radfahrern und Fußgängern passiert werden. 

Schlepperboote liegen in der Nähe des Museumshafens Övelgönne an.
Schlepperboote liegen in der Nähe des Museumshafens Övelgönne an.  © dpa/Jonas Klüter

Das seit dem 20. August defekte Bauwerk bleibe aufgeklappt, weil der weitere Betrieb mit nur einem Hydraulikzylinder zu Folgeschäden führen könnte, teilte die Hafenverwaltung HPA mit. 

Der in der vergangenen Woche eingerichtete Sonderbetrieb werde nach der Beratung einer Expertengruppe ausgesetzt. 

Der zweite Hydraulikzylinder, der zum Öffnen und Schließen der Brücke gebraucht wird, hatte sich verformt und wird derzeit von einer Spezialfirma in Dortmund repariert.

Wie lange die wichtige Straßenverbindung zwischen den Elbarmen Rethe und Reiherstieg nicht nutzbar sein wird, konnte eine HPA-Sprecherin am Donnerstag nicht sagen. Der Bahnverkehr, der über eine parallele Brücke verläuft, ist von der Sperrung nicht betroffen. Schiffe haben freie Fahrt.

Die nach Angaben der HPA größte Klappbrücke Europas mit 104 Metern Spannweite war erst im Juli 2016 in Betrieb genommen worden, im Dezember 2017 folgte die Bahnbrücke. Seitdem hat es schon häufig Störungen gegeben, allerdings dauerte noch keine länger als drei Tage.

Jetzt geht die Hafenverwaltung davon aus, dass sich die Reparatur mehrere Wochen, möglicherweise sogar bis November hinzieht.

Titelfoto: dpa/Jonas Klüter

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