Diese traurigen Zeilen schrieb Jan Fedder (†64) kurz vor seinem Tod

Hamburg - Schauspieler Jan Fedder (1955-2019) hat in seinem Leben immer schwer um Liebe kämpfen müssen.

Das Cover der Autobiografie "Jan Fedder – Unsterblich", das der Schauspieler vor seinem Tod zusammen mit dem Auto Tim Pröse schrieb. 
Das Cover der Autobiografie "Jan Fedder – Unsterblich", das der Schauspieler vor seinem Tod zusammen mit dem Auto Tim Pröse schrieb.  © Heyne Verlag/dpa (Bildmontage)

Das geht aus seiner Autobiografie hervor, die der Schauspieler ("Großstadtrevier") kurz vor seinem Tod im Dezember 2019 mit Autor Tim Pröse schrieb. 

Am Donnerstag erscheint "Jan Fedder – Unsterblich" im Heyne Verlag, die "Bild"-Zeitung veröffentlichte am Dienstag Auszüge aus dem Buch.

"Viel Liebe habe ich nicht gekriegt von ihr", schreibt Jan Fedder über seine Mutter Gisela, die zusammen mit seinem Vater eine Kneipe auf St. Pauli führte. 

Als er nach einem Jahr als Jungschauspieler das erste Mal wieder zurück nach Hause kam, habe seine Mutter nur gesagt: "'Sag mal, willst du nicht mal wieder zum Friseur gehen?' - Das war ihr erster Satz nach einem Jahr. So kalt war sie", schreibt Fedder in dem Buch. 

Auch von seinem Vater war keine Wärme zu erwarten. "Der saß all die Jahre abends da, trank seine Biere und seine Kornschnäpse." 

Deswegen habe er schon sehr früh mit den Mädels angefangen.

"Man holt sich die Liebe eben da, wo man sie kriegt", heißt es in dem Buch.

Titelfoto: Heyne Verlag/dpa (Bildmontage)

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