Johannes B. Kerner nach positivem Corona-Test von der Polizei gestoppt

Hamburg - Da wurde aber gut aufgepasst! TV-Moderator Johannes B. Kerner (55) wurde in Hamburg bei einem Spaziergang in der Öffentlichkeit von der Polizei gestoppt.

Johannes B. Kerner (55) musste bei einem Spaziergang an der Alster einen Stopp einlegen.
Johannes B. Kerner (55) musste bei einem Spaziergang an der Alster einen Stopp einlegen.  © Screenshot/Instagram/jbk

Und das wohl vollkommen zu Recht! Der 55-Jährige hatte am 13. März erklärt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet wurde und sich deshalb in häuslicher Quarantäne befände.

Nun wurde ihm das zum Verhängnis, wie er in der Sky-Sendung "Matze Knops Homeoffice" am Mittwoch sagte.

"Ich war positiv und habe das überstanden", sagte Kerner im Talk mit Matze Knop. "Insofern war ich auch schon wieder an der frischen Luft und habe auch insgesamt einen sehr flachen Verlauf gehabt."

Bereits am Mittwoch hatte der TV-Moderator ein Bild von sich vor der Hamburger Außenalster auf seinem Instagram-Account gepostet.

Dort wurde er allerdings von Polizeibeamten gestoppt. "Die haben mich angehalten und wollten auch dieses Schreiben sehen. Und das habe ich denen dann natürlich auch gezeigt", beschrieb der 55-Jährige den Kontakt mit den Beamten.

"Die machen jetzt alle einen guten und wichtigen Job. Insofern: Keine Witzchen drüber machen. Es sind tough times, aber ich hoffe, es geht vorbei", fuhr er fort.

Supermarkt-Mitarbeiter sprechen Kerner an

Der TV-Moderator war positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Der TV-Moderator war positiv auf das Coronavirus getestet worden.  © Henning Kaiser/dpa

Ein ähnliches Erlebnis hatte der TV-Moderator auch in einem Supermarkt erlebt. Die Mitarbeiter hatten von der Erkrankung Kerners erfahren und zeigten sich verwundert, als er dort zum Einkaufen in den Laden spazierte.

"Da sind dann zwei Mitarbeiter auf mich zugekommen und haben gesagt: 'Wir haben gehört, dass Sie positiv waren. Sind Sie denn jetzt wieder gesund?'", fragten sie Kerner. Der habe ihnen anschließend das Schreiben vom Gesundheitsamt vorgelegt, und so durfte Kerner seinen Einkauf fortführen.

In dem Sky-Talk blickte der 55-Jährige zudem auf seine häusliche Quarantäne zurück. "Mein schärfster Begleiter, mein schärfstes Symptom war Langeweile", gestand Kerner. Er könne sich eigentlich ganz gut beschäftigen. "Ich lese, mache Musik und koche gern, aber das war echt mühsam."

Vielmehr haben ihm die sozialen Kontakte gefehlt. "Das ganze digitale Zeug, auch das, was wir hier machen, kann das nicht ersetzen", erzählte er.

Immerhin kann sich Johannes B. Kerner nun nach überstandener Corona-Erkrankung wieder "frei" bewegen. Auf soziale Kontakte muss er vorerst aber weiterhin verzichten.

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Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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