DSDS-Barbie Leoni startet wichtigen Aufruf und bleibt damit nicht allein

Hamburg - Die DSDS-Barbie Leoni Baltz (22) hat auf ihrem Instagram-Kanal ein wichtiges Thema angesprochen, das "eigentlich alle betreffen sollte", wie sie sagte.

Leoni Baltz (22) hat alles zusammengesucht, was sie finden konnte.
Leoni Baltz (22) hat alles zusammengesucht, was sie finden konnte.  © Screenshot Instagram/leoni.g.369

Denn die 22-Jährige aus Pinneberg hat sich mit ihrer Familie zusammengetan, um Obdachlosen in ihrer Umgebung bei klirrender Kälte zur Seite zu stehen.

Sie habe unter anderem Mützen, Handschuhe und Decken gesammelt, um sie an die Hilfsbedürftigen zu verteilen.

"Es ist eine kleine Hilfe für Menschen, die auf der Straße leben, dennoch kann es für diese Menschen von größerer Bedeutung sein, mit etwas mehr Kleidung eingedeckt zu sein", schreibt Leoni zu einem Post, in dem sie auch ihre Follower dazu auffordert, etwas für Obdachlose zu tun.

"Nicht nur in Hamburg, sondern überall gibt es Menschen, die eure Hilfe brauchen!", so Leoni, die aktuell nicht die einzige prominente Unterstützerin der Obdachlosenhilfe ist.

Auch der TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer (37) sammelte mit seiner Familie alles zusammen, was er finden konnte und brachte es in einem großen Transporter an eine der Sammelstellen in Hamburg: "Leute, es ist bitterkalt und wird ja nun auch noch ein bisschen so bleiben. Die Vierbeiner und ihre Herrchen & Frauchen ohne Dach über dem Kopf brauchen eure Hilfe", bat auch er seine Community um Hilfe.

Bachelor-Babe Samantha Abdul (32) kritisierte derweil, dass es derzeit so viele ungenutzte Hotelzimmer gebe, die dennoch nicht für Bedürftige geöffnet werden.

"Das ist eine Sache, die ich wirklich nicht verstehen kann", erklärte sie in ihrer Story. "Es werden viele Unterkünfte angeboten, aber es reicht einfach nicht."

Auch TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer unterstützt die Notunterkünfte

Mit dieser Nummer könnt Ihr Obdachlosen helfen

Obdachlose liegen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter einer Brücke.
Obdachlose liegen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter einer Brücke.  © Bodo Marks/dpa

Tatsächlich flüchteten in den vergangenen Tagen Hunderte Menschen in Hamburgs Notunterkünfte (TAG24 berichtete).

In der Nacht zu Dienstag hatten etwa 760 Menschen das Angebot für Bedürftige genutzt, wie ein Sprecher der Sozialbehörde mitteilte.

Am Freitag teilte der Hamburger Senat allerdings auch mit, dass das Winternotprogramm noch immer freie Plätze für Obdachlose zu vergeben habe.

Dort seien die Menschen nicht auf Schlafsäcke angewiesen, sondern erhielten einen Platz im Mehrbettzimmer sowie eine warme Mahlzeit.

"Die Einrichtungen bleiben während des anhaltenden Frosts zunächst auch weiterhin tagsüber geöffnet und bieten damit rund um die Uhr einen Schutz vor der Kälte", heißt es in der Pressemitteilung.

Wenn Ihr obdachlose Menschen antrefft, die Hilfe benötigen, könnt Ihr Euch jederzeit über die Hamburger Bürgerhotline 42828 5000 melden und professionelle Hilfe durch die Straßensozialarbeit anfordern.

Bei akuter Gefahr bitte auch weiterhin immer den Rettungsdienst (112) oder die Polizei (110) anrufen!

Titelfoto: Screenshot Instagram/leoni.g.369 (Bildmontage)

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