Für den guten Zweck! Dutzende Menschen stürzen sich in eiskalte Elbe

Hamburg – Ein gutes Dutzend Unverfrorener hat sich am Freitag für einen guten Zweck in Hamburg in die drei Grad kalte Elbe gestürzt.

Eve Champagne (l), Burlesque-Künstlerin, und Natalie Warncke halten ein Schild, bevor sie mit anderen Menschen in die eiskalte Elbe springen.
Eve Champagne (l), Burlesque-Künstlerin, und Natalie Warncke halten ein Schild, bevor sie mit anderen Menschen in die eiskalte Elbe springen.  © Christian Charisius/dpa

Die wöchentliche Aktion der "Eisbademeisters" soll angesichts der eisigen Temperaturen zu Spenden für Obdachlose ermuntern.

Auch Burlesque-Tänzerin Eve Champagne war von St. Pauli zur Strandperle in Övelgönne gekommen, um im knappen Bikini, aber mit roter Pudelmütze unter Applaus und Gejohle vieler Zuschauer ins Wasser zu steigen.

Zusammen mit einer Freundin hielt sie ein Plakat mit den Worten "Open Hotels" und einem Kreuz mit einer 13 hoch - gemeint ist die Forderung nach einer Einzelunterbringung der Obdachlosen in Hotels während der Corona-Krise.

Eisbaderinnen und Eisbader baden in der Elbe bei Övelgönne.
Eisbaderinnen und Eisbader baden in der Elbe bei Övelgönne.  © Christian Charisius/dpa

Burlesque-Tänzerin Eve Champagne animiert die Menschen zum Eisbaden!

Die 13 und das Kreuz stünden für 13 tote Obdachlose in diesem Winter in Hamburg. 13 weiße Rosen sollten ebenfalls an die Toten erinnern.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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