Das Hamburg Ballett startet mit "Ghost Light" in neue Spielzeit

Hamburg - Am Sonntagabend um 18 Uhr eröffnet das Hamburg Ballett mit der Uraufführung von John Neumeiers Ballett "Ghost Light" zu Solo-Klaviermusik von Franz Schubert die neue Spielzeit.

Die Tänzer Silvia Azzoni und Alexandre Riabko tanzen auf der Fotoprobe von "Ghost Light".
Die Tänzer Silvia Azzoni und Alexandre Riabko tanzen auf der Fotoprobe von "Ghost Light".  © Markus Scholz/dpa

Das Ballett für 55 Tänzer entstand seit Anfang Mai unter Beachtung der geltenden Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen. Die Tänzer dürfen einandern nicht anfassen, lediglich verheiratete und liierte Paare können im Duett tanzen. 

Der Titel "Ghost Light" greift eine amerikanische Theatertradition auf: Wenn es eingeschaltet ist, darf kein Künstler die Bühne nutzen. Es brennt die ganze Nacht hindurch - bis sich die Bühne wieder mit Leben füllt.

Das Hamburg Ballett gehört international zu den ersten, die nach dem Shutdown die Arbeit im Ballettsaal wieder aufgenommen haben.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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