Trotz Corona: Rennen um Deutschen Radiopreis ist eröffnet

Hamburg – Auch im Corona-Jahr 2020 werden wieder Hunderte Radioangebote im Rennen um den Deutschen Radiopreis an den Start gehen. 

Der Deutsche Radiopreis soll auch 2020 wieder in Hamburg verliehen werden.
Der Deutsche Radiopreis soll auch 2020 wieder in Hamburg verliehen werden.  © Axel Heimken/dpa

Insgesamt haben 138 Radioprogramme ihre 432 Favoriten eingereicht, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Im vergangenen Rekordjahr waren es mit 442 Einreichungen von 154 Radioprogrammen nur unwesentlich mehr gewesen.

Der deutsche Radiopreis wird in zehn Kategorien vergeben, darunter beste Reportage, beste Radiocomedy, bester Podcast und beste Moderation. Die Preise sind undotiert. 

Der Preis wird 2020 zum elften Mal verliehen. Ausgezeichnet werden Angebote oder Personen, die "in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken".

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Wer die erste Hürde genommen hat und von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts für den Radiopreis nominiert ist, soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland.

Bislang ist die Preisverleihung für den 10. September als Veranstaltung "im kleinen Kreis" - also ohne Gäste - geplant. So sollen die zehn Preisträger im Hamburger Schuppen 52 ausgezeichnet werden. Auf ihre prominenten Laudatorinnen und Laudatoren müssen sie dabei dem NDR zufolge nicht verzichten. 

Auch bekannte Künstler werden an dem Abend auftreten; genaueres wollte der NDR zunächst nicht verraten. Zuletzt waren Lenny Kravitz, Taylor Swift, Simply Red, Mark Forster und Herbert Grönemeyer aufgetreten. Die Verleihung wird im Radio und Internet live übertragen. Im Fernsehen wird sie zeitversetzt zu sehen sein.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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