Astrophysiker Reimar Lüst ist tot

Hamburg – Traurige Nachrichten: Der Hamburger Astrophysiker Reimar Lüst ist tot.

Reimar Lüst ist am 31.03.2020 im Alter von 97 Jahren gestorben. 
Reimar Lüst ist am 31.03.2020 im Alter von 97 Jahren gestorben.  © Tim Brakemeier/dpa

Der ehemalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist am Dienstag im Alter von 97 Jahren gestorben, wie die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung am Donnerstag mitteilte. 

Zuletzt war Lüst als emeritierter Professor an der Universität Hamburg sowie als Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg tätig. 

Auch am Max-Planck-Institut für Meteorologie, an dessen Gründung er 1974 maßgeblich beteiligt war, zeigte sich Lüst den Angaben zufolge bis zuletzt aktiv.

Zeitlebens habe sich Lüst für die Forschung, für die Förderung wissenschaftlicher Institute und für die Freiheit der Wissenschaft eingesetzt, hieß es weiter. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. 

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte: "Reimar Lüst war eine beeindruckende Persönlichkeit: ein brillanter Astrophysiker und kongenialer Wissenschaftsmanager. In seinen Ämtern prägte er die hamburgische Wissenschaftslandschaft entscheidend mit."

Titelfoto: Tim Brakemeier/dpa

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