Hagenbecks Tierpark bekommt extrem seltene Leoparden!

Hamburg – Sie sind extrem selten und vom Aussterben bedroht: Nordchinesische Leoparden. Um eine neue Zuchtlinie aufzubauen, hat der Hamburger Tierpark Hagenbeck jetzt mit Bum-i und Max zwei dieser wertvollen Tiere aus Südkorea erhalten.

Ein Chinesischer Leopard liegt in einem Zoogehege. (Archivbild)
Ein Chinesischer Leopard liegt in einem Zoogehege. (Archivbild)  © dpa/Patrick Pleul/zb

"Es ist sehr wichtig für den gesamten Bestand, dass wir nun blutsfremde Tiere bekommen haben", sagte Zootierarzt Michael Flügger, Koordinator des einzigen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für diese bedrohten Raubkatzen.

Ein großes Problem habe darin gelegen, überhaupt Nordchinesische Leoparden zu finden. "Außer ein paar uralten Tieren in den USA gibt es vielleicht noch welche in China. 

Doch der Informationsaustausch mit China ist sehr schwierig. Unser EEP ist das einzige Zuchtprogramm weltweit für diese Tierart. Deshalb war ich so glücklich, gleich zwei Tiere aus dem Zoo Seoul bekommen zu können", sagte Flügger.

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Während der jüngere Bum-i in Hamburg bleibt, zieht Max nach der Quarantäne von 30 Tagen weiter in den dänischen Safari Park Ebeltoft. Seinen Namen verdankt Bum-i seinem verträumten Blick, denn übersetzt bedeutet Bum-i so viel wie Langschläfer oder Schlafmütze.

In absehbarer Zeit soll mit Naoli auch ein neues weibliches Zuchttier Einzug in den Tierpark Hagenbeck halten. Das junge Weibchen kommt aus dem Safari Park im französischen Thoiry. Wenn alles klappt, könnte es dann bald Nachwuchs geben.

Titelfoto: dpa/Patrick Pleul/zb

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