Jan Leyk ätzt gegen Bundesregierung: "An Perversion nicht zu überbieten!"

Hamburg - Der Ex-BTN-Star Jan Leyk (36) ist schon länger von den geltenden Corona-Maßnahmen genervt. Zu einem Video der Bundesregierung fand er jetzt klare Worte. 

Der 36-jährige Leyk hält die aktuellen Maßnahmen für überzogen.
Der 36-jährige Leyk hält die aktuellen Maßnahmen für überzogen.  © Screenshot Instagram/jan_leyk_official

"Sowas schlechtes habe ich noch nie gesehen", schrieb er am Wochenende bei Instagram zu dem kurzen Clip, in dem dafür geworben wird, zu Hause zu bleiben. 

Ein älterer Mann blickt darin auf das Jahr 2020 zurück, das er angeblich als junger Mann erlebt hat und berichtet von seiner "Heldentat", die daraus bestand, einfach zu Hause zu bleiben.

Doch Jan Leyk zeigt sich nur wenig beeindruckt von der Botschaft: "Sorry, aber an Jämmerlichkeit gar nicht zu überbieten", so der 36-Jährige. Vor allem die geweckte Assoziation zum Zweiten Weltkrieg geht dem Schauspieler dabei gehörig gegen den Strich: "Das in Verbindung zu Corona zu bringen ist an Perversion nicht zu überbieten!", wettert er weiter und findet: "Super schlechtes Video, aber kommt halt auch von der Bundesregierung."

Er schäme sich für alle Prominenten, die das Video teilen und liken würden. "Und wem gefällts mal wieder? Louisa Dellert!", ätzt Leyk auch gegen die Influencerin, die sich für politische Themen und Nachhaltigkeit engagiert. 

"Bin ich jetzt sowas wie ein Aluhut-Träger, wenn ich die Maßnahmen und den Umgang mit diesem Virus als fragwürdig empfinde? Ich glaube nicht", betont Jan Leyk jedoch am Ende seiner Wut-Rede. 

Jan Leyk hält Maßnahmen für überzogen

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Schauspieler kritisch zu den Corona-Maßnahmen äußert. So hält Jan Leyk die aktuellen Schließungen der Gastronomie für unverhältnismäßig.

Ihm bereite es außerdem große Sorgen, dass durch die Angst vor dem Virus, vor allem psychische Krankheiten, wie Depressionen, verstärkt werden könnten.

Auch Jan Leyk hat immer wieder mit seinem "Kirmeskopf", wie er ihn nennt, zu kämpfen und erlitt vor rund einem Jahr einen Zusammenbruch (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Screenshot Instagram/jan_leyk_official (Bildmontage)

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