Nächstes Unikat von Jan Fedder kommt für Michel unter den Hammer!

Hamburg – Der Ende 2019 gestorbene Schauspieler Jan Fedder (†64) war dem Hamburger Michel ein Leben lang eng verbunden. Taufe, Konfirmation, Hochzeit und seine Trauerfeier haben hier stattgefunden. Nun kommt für die berühmte Kirche ein Unikat aus seinem Nachlass unter den Hammer.

"Großstadtrevier"-Star Jan Fedder starb im Alter von 64 Jahren.
"Großstadtrevier"-Star Jan Fedder starb im Alter von 64 Jahren.  © Georg Wendt/dpa

Im Rahmen der Rettungsringaktion des in Not geratenen Hamburger Michels wird von Donnerstag an ein weiteres Unikat aus dem Nachlass des Schauspielers Jan Fedder versteigert.

Dessen Witwe Marion hat der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis eine alte Michel-Küchenuhr Fedders gespendet.

"Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr den Michel mit einer Rarität aus Jans Nachlass unterstützen kann. Diese Michel-Uhr stand seit über 25 Jahren in der Küche des Bauernhofes und hat Jan viel bedeutet, da er mit dem Michel eng verbunden war", sagte Marion Fedder laut Mitteilung vom Dienstag.

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Die Fedder-Uhr stammt den Angaben zufolge aus den 1970er Jahren, ist 35 mal 35 Zentimeter groß und zeigt den Hamburger Michel. Die Uhr wurde demzufolge kürzlich von einem Uhrmacher überholt und ist voll funktionsfähig.

2020 hatte Marion Fedder bereits das Lieblingsauto von Jan Fedder zu Gunsten der Rettungsringaktion des Michel für 61.000 Euro versteigert.

Nun kommt ein weiteres Teil aus seinem Nachlass für den Hamburger Michel unter den Hammer.
Nun kommt ein weiteres Teil aus seinem Nachlass für den Hamburger Michel unter den Hammer.  © Markus Scholz/dpa

Michel versteigert "Tatort"-Komparsenrolle

Bei weiteren Charity-Versteigerungen für die berühmte Hamburger Kirche kommen etwa eine "Tatort"-Komparsenrolle, der Taktstock von Dirigent Kent Nagano und ein privates Orgelkonzert unter den Hammer.

Die wirtschaftliche Lage der Gemeinde hatte sich dramatisch verschlechtert, nachdem pandemiebedingt die touristischen Einnahmen weggebrochen seien. Der Michel lebt, anders als andere Kirchen, lediglich zu 15 Prozent von Kirchensteuern. Wegen des Lockdowns fehlen eigenen Angaben zufolge rund 50.000 Euro pro Monat.

Im vergangenen Jahr sind nach dem Notsignal des Michels rund 2300 Spenden und damit etwa 500.000 Euro eingegangen. In diesem Jahr haben rund 1000 Spenden etwa 180.000 Euro gebracht.

Titelfoto: Fotomontage: Markus Scholz/dpa, Georg Wendt/dpa

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