Schwerlast-Transport von ausgedientem Feuerlöschboot verzögert sich weiter

Hamburg/Norderstedt - Das Feuerlöschboot "Hoechst" aus Hessen soll neues Exponat für das Feuerwehrmuseum in Norderstedt werden - doch seit Monaten verzögert sich der Transport.

Das Feuerlöschboot "Hoechst" legt bei seiner Verabschiedung von der Kaimauer des Industrieparks Höchst ab.
Das Feuerlöschboot "Hoechst" legt bei seiner Verabschiedung von der Kaimauer des Industrieparks Höchst ab.  © Andreas Arnold/dpa

Bereits im Mai war das Boot auf dem Main verabschiedet worden.

Ende Juli sollte es dann in Hamburg auf einen Tieflader gehoben werden. Doch es gab Probleme, der aufwendige Schwerlast-Transport wurde abgesagt.

Einen neuen Termin gebe es noch nicht, sagte der Leiter des Feuermuseums Schleswig-Holstein, Hajo Brandenburg, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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Das Boot sei weiterhin im Stadtteil Billbrook. Noch immer sei nicht entschieden, wie das im derzeitigen Zustand 40 Tonnen schwere Boot am besten transportiert werden könne, sagte Brandenburg weiter.

Es werde auch darüber nachgedacht, es für die Fahrt in mehrere Teile zu zerlegen.

Feuerlöschboot soll Teil der Dauerausstellung werden

Das knapp 20 Meter lange und fünf Meter breite Schiff von 1961 soll in Norderstedt Teil der Dauerausstellung werden. Das Feuerlöschboot der Werkfeuerwehr Infraserv Höchst war rund 60 Jahre lang im Einsatz. "Es wurde außer Dienst gestellt, weil es ein paar technische Probleme hat", sagte Brandenburg. "Da haben wir zugegriffen."

Man habe einen guten Preis bekommen. Eine genaue Summe wollte der Museumsleiter nicht nennen. Eine Museums-Mannschaft habe das Boot, das noch fahren könne, vom Main zur Elbe überführt.

"Das Feuerlöschboot soll einen Platz im Außenbereich des Museums bekommen", berichtete Brandenburg. Das Ausstellungsstück sei etwas ganz Besonderes: Denn seines Wissens nach habe nur ein anderes Feuerwehrmuseum in Deutschland ein Original-Feuerlöschboot, das sei die "Emden" im Deutschen Feuerwehrmuseum Fulda.

Er hoffe, dass sich bald eine gute Lösung für den Transport finde, betonte er.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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