Hamburger Sommerdom steht vor der Tür: 9500 Besucher pro Tag zugelassen

Hamburg - Auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg hat der Aufbau des Sommerdoms begonnen. Rund 200 Schausteller werden bis Ende Juli ihre Buden und Fahrgeschäfte für das große Volksfest aufgebaut haben.

Nach eineinhalb Jahren Zwangspause öffnet Ende Juli der Hamburger Sommerdom. Rund 200 Schausteller werden mit ihren Buden und Fahrgeschäften dabei sein. (Archivfoto)
Nach eineinhalb Jahren Zwangspause öffnet Ende Juli der Hamburger Sommerdom. Rund 200 Schausteller werden mit ihren Buden und Fahrgeschäften dabei sein. (Archivfoto)  © Markus Scholz/dpa

"Wir sind so froh, dass es nun wieder losgeht", sagte Sascha Belli vom Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg.

Der Leiter der Fachgruppe Schausteller betreibt auf dem Hamburger Dom mit seiner Familie eine Kinderachterbahn und eine Crêpe-Bude. Auf dem Sommerdom stehen sonst etwa 240 Betriebe.

Dem Bundesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller zufolge ist das Hamburger Volksfest das erste größere, das nach der Corona-Zwangspause am regulären Standort mit der Stadt als Veranstalter wiedereröffnet werde.

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Andere größere Feste in vergleichbarer Größe am traditionellen Standort stünden bundesweit derzeit nicht an. In vielen Regionen aber hätten sich die Schausteller mit kleinen Pop-up-Freizeitparks beholfen.

Auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg sollen am 30. Juli die ersten Besucher über den umzäunten Platz schlendern können. Sie müssen genesen, geimpft oder getestet sein und zudem vorab ein Zeitfenster gebucht haben. Die Besucherzahlen sind auf 9500 begrenzt.

Üblicherweise waren auf dem Dom früher an Spitzentagen zwischen 18.000 und 22.000 Menschen pro Tag. Außerdem gilt auf dem Gelände Maskenpflicht. Trotz der finanziellen Durststrecke in den vergangenen eineinhalb Jahren Zwangspause würden die meisten Betriebe die Preise nicht erhöhen, sagte Belli weiter.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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