3G-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr kommt: So setzt der hvv die neue Regel durch

Hamburg - Einige hatten es aufgrund der steigenden Corona-Zahlen geahnt, jetzt ist es beschlossene Sache: Mit Inkrafttreten der Änderung des Infektionsschutzgesetzes gilt die 3G-Regelung ab dem 24. November auch im ganzen Hamburger Verkehrsverbund (hvv).

Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn-Wache kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in einer U-Bahn.
Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn-Wache kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in einer U-Bahn.  © Daniel Reinhardt/dpa

"Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder getestet sein und dies nachweisen können", erklärte hvv-Pressesprecher Rainer Vohl am Dienstag.

Ein negativer Corona-Test dürfe dabei allerdings nicht älter als 24 Stunden sein, Selbsttests werden nicht akzeptiert.

"Ausgenommen von der 3G-Regel sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie Schülerinnen und Schüler", führte Vohl weiter aus.

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Ein Verstoß der 3G-Regel könne gemäß IfSG mit einem Bußgeld geahndet werden.

Außerdem werde, ähnlich wie beim Verstoß gegen die geltende Maskenpflicht im hvv, die "Einführung einer Vertragsstrafe bei Nicht-Einhaltung der 3G-Regelung (...) geprüft."

Das heißt: Rund 150 Euro Strafe können laut Bußgeldkatalog bei Regelbruch fällig werden.

Kontrolliert wird die Einhaltung stichprobenartig von mehr als "750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prüf- und Sicherheitsdienste der Verkehrsunternehmen im Rahmen der regelhaften Fahrkarten- und Maskenkontrollen."

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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