Anwohner-Parkgebühr: Hamburger müssen künftig tiefer in die Tasche greifen

Hamburg - Die Hamburger Anwohner-Parkgebühren sollen zum 1. Januar nächsten Jahres auf 65 Euro steigen.

"Das im internationalen Vergleich sehr günstige Bewohnerparken deckt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Ausgaben", erklärte Behördensprecher Dennis Krämer.
"Das im internationalen Vergleich sehr günstige Bewohnerparken deckt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Ausgaben", erklärte Behördensprecher Dennis Krämer.  © Daniel Reinhardt/dpa

Ein entsprechender Vorschlag befinde sich in der Senatsabstimmung, die Koalitionspartner seien sich jedoch einig, teilte die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende am Mittwoch mit.

Zuvor hatte "bild.de" über die Erhöhung berichtet. Erst zum vergangenen 1. Juli war die jährliche Gebühr von 25 auf 45 Euro (bei Online-Beantragung) angehoben worden.

Nach Darstellung der von Senator Anjes Tjarks (40, Grüne) geführten Behörde ist das Parken in Hamburg im Vergleich zu anderen deutschen und europäischen Städten immer noch preiswert. In Wien müssten die Autofahrer 160 Euro pro Jahr für ihren reservierten Stellplatz bezahlen.

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Im Übrigen werde die Unterhaltung öffentlicher Straßen und Parkflächen stetig teurer. Bau, Reinigung, Instandsetzung und Überwachung verursachten jährliche Kosten von rund 120 Euro je Stellplatz.

"Das im internationalen Vergleich sehr günstige Bewohnerparken deckt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Ausgaben", erklärte Behördensprecher Dennis Krämer.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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