Darum hängen jetzt bunte Stoffbänder vor dem Hamburger Rathaus

Von Christiane Bosch

Hamburg - Sprüche wie "Wäre die Natur eine Bank, hätten wir sie schon längst gerettet" und "Schützt den Wald" oder einfach nur bunte Blümchen: Mit bunten beschrifteten und bemalten Bändern aus Stoff haben viele Menschen vor dem Hamburger Rathaus gegen die Klimapolitik protestiert und ihre Wünsche an die Regierenden formuliert.

Eine Frau knotet Stoffbänder mit Wünschen, Sprüchen und Parolen an eine Leine vor dem Hamburger Rathaus.
Eine Frau knotet Stoffbänder mit Wünschen, Sprüchen und Parolen an eine Leine vor dem Hamburger Rathaus.  © Jonas Walzberg/dpa

Die Veranstaltung des Vereins Parents for Future Hamburg ist Teil der bundesweiten Aktion "Klimabänder", die bis zur Bundestagswahl Ende September läuft.

Von Mitte August an werden die in allen Teilen Deutschlands beschrifteten Bändern mit einer Fahrrad-Sternfahrt nach Berlin zum Festival der Zukunft gebracht.

Dort sollen die Stoffbänder mit den Klimawünschen zwischen Kunstinstallationen, Ständen und Bühnen aufgehängt werden, wie es weiter hieß.

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So bekomme das Klima "mit guter Laune und Fröhlichkeit die Aufmerksamkeit, die es dringend benötigt".

Mit bunten Bändern aus Stoff haben mehrere Menschen vor dem Hamburger Rathaus gegen die aktuelle Klimapolitik protestiert und gleichzeitig ihre Wünsche an die Regierenden formuliert.
Mit bunten Bändern aus Stoff haben mehrere Menschen vor dem Hamburger Rathaus gegen die aktuelle Klimapolitik protestiert und gleichzeitig ihre Wünsche an die Regierenden formuliert.  © Jonas Walzberg/dpa

Die nächsten drei Jahre seien entscheidend, wenn die festgesetzten Ziele des Pariser Klimaabkommens eingehalten und die 1,5 Grad Grenze nicht überschritten werden sollen, sagte Monika Linek von Parents for Future Hamburg dazu.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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