Corona-Notbremse in Hamburg wird aufgehoben: Das soll ab Mittwoch gelten

Hamburg - Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat die Aufhebung der Corona-Notbremse in der Hansestadt ab Mittwoch angekündigt.

Polizisten kontrollieren am Jungfernstieg einen Mann, der sich nach 21 Uhr im Freien aufhält.
Polizisten kontrollieren am Jungfernstieg einen Mann, der sich nach 21 Uhr im Freien aufhält.  © Jonas Walzberg/dpa

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen am Montag den fünften Werktag in Folge unter 100.

Bereits am Freitag hatte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ein Ende der Ausgangsbeschränkungen angekündigt - sofern die Infektionslage stabil bleibt.

So sollen zunächst die seit fünf Wochen in Hamburg zwischen 21 und 5 Uhr geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen fallen.

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"Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die das durch ihre Disziplin in dieser schwierigen Lage ermöglicht haben, denn eine Ausgangssperre ist eine starke Einschränkung für unsere Freiheit, aber sie ist eben auch sehr wirksam, und sie war dringend erforderlich", sagte Tschentscher. Die dritte Welle sei inzwischen gebrochen.

Nach dem Ende der Mai-Ferien am 17. Mai sollen auch wieder alle Schüler im Wechselunterricht an die Schulen zurückkehren. Derzeit dürfen nach Angaben der Schulbehörde nur rund 60 Prozent der 200.000 Schüler der allgemeinbildenden Schulen im Wechselunterricht lernen, rund 40 Prozent lernen ausschließlich zu Hause.

Darüber hinaus sollen die Kitas vom erweiterten Notbetrieb in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln.

Auch soll Sport im Freien mit bis zu zehn Kindern und außerschulische Musik für Kinder und Jugendliche wieder möglich sein, sagte Tschentscher.

Zudem soll die generelle Maskenpflicht auf Spielplätzen nur noch gelten, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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