Heulende Sirenen in Hamburg: Das ist der Grund

Hamburg - Am Donnerstag bereitet sich Hamburg wie jedes Jahr unter anderem mit einem Sirenentest auf die bevorstehende Sturmflutsaison vor, wie die Pressestelle des Senats am Dienstag mitteilte.

Hamburg verfüge laut Senat über 123 moderne, elektronische Hochleistungssirenen im überflutungsgefährdeten Bereich der Elbe, (Symbolbild)
Hamburg verfüge laut Senat über 123 moderne, elektronische Hochleistungssirenen im überflutungsgefährdeten Bereich der Elbe, (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa

Um 11 Uhr würden im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen ausgelöst. Die Warn-Apps und die digitalen Werbetafeln der Stadt sollen ab 10.45 Uhr einen Hinweis auf den Probebetrieb geben.

Auch die Böllerschussanlagen rund um den Hafen werden getestet, heißt es weiter. Dabei handele es sich um den jährlichen Probebetrieb, der auch dazu diene, das Sirenensignal, "ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton", in Erinnerung zu rufen.

Die Entwarnung werde um 11.45 Uhr mit einem einminütigen Dauerton signalisiert.

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Besonders in der Zeit zwischen dem 15. September und dem 31. März käme es vermehrt zur Gefährdung durch Sturmfluten in tiefgelegenen Gebieten und im Hamburger Hafen.

"Hamburg hat sich sehr professionell auf eine Sturmflut vorbereitet", wird Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für "Inneres und Sport" wie auch Leiter der Katastrophenabwehr zitiert.

"Dennoch ist es wichtig, dass die Menschen in Hamburg für Warnungen sensibilisiert sind und wissen, wie sie sich informieren können. Nur wer weiß, wie man sich in einem möglichen Gefahrenfall verhalten sollte, kann dazu beitragen, sich und andere zu schützen."

Informieren können sich Hamburger unter anderem über die NINA-App, das Modulare Warnsystem MoWaS oder regionale Rundfunksender. Demnächst solle als weiterer Warnkanal Cell Broadcast, ähnlich einer SMS aufs Handy, aktiviert werden.

Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle ist während einer Sturmflut beim Hochwasser der Elbe überschwemmt. (Archivbild)
Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle ist während einer Sturmflut beim Hochwasser der Elbe überschwemmt. (Archivbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg verfüge laut Senat über 123 moderne, elektronische Hochleistungssirenen im überflutungsgefährdeten Bereich der Elbe.

Erstmeldung: 7. September, 6.14 Uhr. Aktualisiert: 8. September, 8.16 Uhr.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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