Licht aus! So beteiligt sich Hamburg an der "Earth Night"

Hamburg - Am 7. September beteiligt sich Hamburg an der Aktion "Earth Night", einer Initiative der "Paten der Nacht". Der Grund? Na klar, die Umwelt.

Der Mond erreicht in der Nacht vom 7. auf den 8. April als Vollmond sein Perigäum, das heißt, den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn, und wirkt deshalb für den menschlichen Betrachter besonders groß.
Der Mond erreicht in der Nacht vom 7. auf den 8. April als Vollmond sein Perigäum, das heißt, den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn, und wirkt deshalb für den menschlichen Betrachter besonders groß.  © Axel Heimken/dpa

"Wohnhäuser sorgen in Großstädten für eine erhebliche Lichtverschmutzung. Und das ist schädlich für Mensch, Umwelt und Natur gleichermaßen", heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA).

Mit der "Earth Night" solle nun auch in Hamburg ein sichtbares Zeichen für weniger Kunstlicht gesetzt werden.

Also: "Licht aus, Vorhänge zu für die Umwelt."

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In Hamburg sollen das Rathaus und der Rathausmarkt am kommenden Dienstag ab 22 Uhr unbeleuchtet bleiben, heißt es. Auch die Alsterfontäne und der historische Wasserturm in Rothenburgsort bleiben dunkel.

Damit aber nicht genug: Die Beleuchtung der St. Petrikirche, der Lombardsbrücke, der Promenade am Fischmarkt und der Harburger Rathausplatz sollen ebenfalls abgeschaltet werden.

"Earth Night" auf YouTube: Gönnen wir unserer Erde eine Pause

So beteiligt Ihr Euch an der "Earth Night"

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft ist von der Aktion überzeugt: "Vor allem in den Großstädten sind wir an nächtliche Dauerbeleuchtungen und einen kaum erkennbaren Sternenhimmel gewöhnt. Und dieses massiv eingesetzte Kunstlicht verbraucht nicht nur viel Energie, es bringt auch Ökosysteme durcheinander."

So würden Vögel die Orientierung verlieren, Insekten an Glühlampen verbrennen. "Bei der 'Earth Night' können wir beispielhaft und mit einfachen Mitteln etwas für die Umwelt tun und eine Nacht lang die Beleuchtung reduzieren", erklärt Jens Kerstan weiter.

"Ich freue mich, wenn viele Hamburgerinnen und Hamburger bei der Earth Night mitmachen", so der Senator hoffnungsvoll.

Um dabei zu sein, braucht es nicht viel. Entweder das eigene Licht ausschalten, beziehungsweise nicht alle Lampen anschalten, oder die Vorhänge zuziehen.

Schon wird es ein bisschen dunkler in der Großstadt.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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