Linken-Demos in der Innenstadt deutlich kleiner als erwartet!

Hamburg - Mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet hat die Linke in Hamburg gegen das coronabedingte Verbot mehrerer linker 1. Mai-Kundgebungen demonstriert.

Teilnehmer halten ein Transparent mit der Aufschrift "1. Mai Kampftag gegen Armut und Ausbeutung" hoch. Linke Gruppen haben heute unter dem Motto "Sozialer Protest lässt sich nicht verbieten" in Hamburg demonstriert.
Teilnehmer halten ein Transparent mit der Aufschrift "1. Mai Kampftag gegen Armut und Ausbeutung" hoch. Linke Gruppen haben heute unter dem Motto "Sozialer Protest lässt sich nicht verbieten" in Hamburg demonstriert.  © Markus Scholz/dpa

Zur Hauptkundgebung am Jungfernstieg kamen nach Polizeiangaben am Donnerstagnachmittag rund 100 Menschen.

Insgesamt waren zehn Einzelkundgebungen in der Innenstadt und rund um die Binnenalster mit jeweils 200 Teilnehmern angemeldet.

Am Gänsemarkt oder dem Hansaplatz kamen demzufolge jeweils rund 80 Teilnehmer zusammen, an anderen Orten teils deutlich weniger. Die Kundgebungen standen unter dem Motto "Sozialer Protest lässt sich nicht verbieten".

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Mehrere von Linksextremen zum 1. Mai organisierte Kundgebungen und Demonstrationen waren von der Versammlungsbehörde beziehungsweise dem Verwaltungsgericht aus Gründen des Infektionsschutzes verboten worden.

Politischer Protest müsse auch in der Pandemie möglich sein, kritisierte die Linke.

Die Kundgebungen am Himmelfahrtstag sollten deshalb "ein klares Zeichen gegen staatliche Willkür und gegen Unverhältnismäßigkeit der Mittel und Maßnahmen" setzen.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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