Nach Havarie auf der Elbe: Öl-Wasser-Gemisch wird abgepumpt

Brunsbüttel - Einen Tag nach dem Zusammenstoß eines Frachtschiffs mit einem Tankschiff auf der Elbe bei Brunsbüttel ist am Freitag damit begonnen worden, das Öl-Wassergemisch aus dem Maschinenraum des Frachtschiffs abzupumpen.

Bei dem Unfall wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. (Symbolbild)
Bei dem Unfall wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. (Symbolbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Das Gemisch werde in ein bereits eingetroffenes Tankschiff gepumpt, teilte das Havariekommando am Freitag mit.

In Absprache mit der Reederei sei außerdem eine Taucherfirma beauftragt worden, das Leck von außen abzudichten.

Das mit Holz beladene Frachtschiff "Konstantin" war am Donnerstag bei einem Ankermanöver mit dem Tankschiff "Smeraldo" zusammengestoßen.

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Die "Konstantin" war nach Angaben des Havariekommandos noch am Donnerstag mit einem sogenannten Lecksegel an der Schadensstelle gesichert worden, sodass kein weiteres Wasser in das Schiff eindringen konnte.

Bei dem Unfall wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. Die Wasserschutzpolizei Hamburg ermittelt zur Unfallursache.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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