Neuer Taxentarif! Fahrten werden in Hamburg deutlich teurer

Hamburg - Taxifahren wird in Hamburg vom 1. Juni an deutlich teurer. Das sieht der neue Taxentarif vor, den der rot-grüne Senat am Dienstag beschloss.

Die Grundgebühr soll während der Hauptverkehrszeiten um 19 Prozent von 4,20 Euro auf 5 Euro steigen.
Die Grundgebühr soll während der Hauptverkehrszeiten um 19 Prozent von 4,20 Euro auf 5 Euro steigen.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Darin ist unter anderem auch die Mitnahme von Fahrrädern und ein neuer Festpreis für Strecken bis 22 Kilometer geregelt.

Außerdem müssen Taxifahrer künftig bargeldlose Zahlungen akzeptieren. Die erste Tarifanpassung seit fünf Jahren erfolge angesichts steigender Betriebskosten und zur Sicherung fairer Löhne und des wirtschaftlichen Betriebs im Taxengewerbe, hieß es aus der Verkehrsbehörde.

Die Grundgebühr soll demnach während der Hauptverkehrszeiten - also werktags außer sonnabends von 7 bis 10 und von 16 bis 19 Uhr - um 19 Prozent von 4,20 Euro auf 5,00 Euro steigen. In den übrigen Zeiten werden statt bisher 3,50 Euro 3,90 Euro fällig.

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Die Kilometerpreise erhöhen sich in den Hauptverkehrszeiten auf Strecken bis zu vier Kilometern von 2,50 auf 2,70 Euro, bei Strecken zwischen fünf und neun Kilometern von 2,30 Euro auf 2,50 und ab zehn Kilometern Strecke von 1,60 auf 1,80 Euro pro Kilometer.

Außerhalb der Rushhour sind Grundgebühr und Kilometerpreise zwar niedriger, allerdings werden auch sie um rund zehn Prozent erhöht. Das Wartegeld steigt pro Stunde um 20 Prozent von 30 auf 36 Euro.

Neu geregelt ist ein Zuschlag von acht Euro bei der Mitnahme von Fahrrädern; er gilt nun auch für sperriges Gepäck oder die Mitnahme von mehr als vier Personen in Großraumtaxen, für die bisher noch ein Zuschlag von sechs Euro gezahlt werden muss.

Ebenfalls neu ist ein Festpreis für Strecken bis 22 Kilometer, für die 50 Euro fällig werden.

Der bisherige Festpreis für bis zu zwölf Kilometer lange Strecken verteuert sich von 30 auf 33 Euro.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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