Wertvolles Fundstück in Bücherstube lässt sogar Polizei staunen

Hamburg - Im Hamburger Fundbüro wurde jetzt ein Exemplar des Buches "Erinnerungen" von Andrej Gromyko abgegeben. Ein Fund, der sogar die Polizei staunen ließ! Denn das Buch hatte es in sich...

Das Buch wurde als anonyme Spende in Hamburg-Hamm abgegeben. (Symbolbild)
Das Buch wurde als anonyme Spende in Hamburg-Hamm abgegeben. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Polizeibeamte gaben das literarische Werk, das zuvor in einer Bücherstube im Stadtteil Hamm entdeckt worden war, schließlich im Zentralen Fundbüro der Stadt ab.

Das Besondere: Der Wälzer wurde eigenhändig zu einem Buchtresor umfunktioniert. "Verstecke in Büchern gibt's nur in Filmen? Von wegen!", heißt es dazu in der Mitteilung des Fundbüros bei Instagram.

In dem eigenhändig geschnitzten Versteck zwischen den Buchseiten hatte nämlich jemand einen größeren Schatz vergessen. "Denn tatsächlich befand sich in den ausgehöhlten Seiten einiges an Bargeld und sogar ein kleines Goldplättchen!", beschreiben die Mitarbeiter den Fund weiter.

Staatsanwaltschaft nimmt Johannes Kahrs aus der Schusslinie: "Kein Bargeld sichergestellt"
Hamburg Crime Staatsanwaltschaft nimmt Johannes Kahrs aus der Schusslinie: "Kein Bargeld sichergestellt"

Wem das Ganze nun eigentlich zusteht, ist unklar. Denn das Buch wurde als anonyme Spende im Bücherschrank abgegeben.

Offenbar wusste diejenige Person nicht, welcher Schatz sich in dem Buch verbarg - oder hatte es trotz des anderslautenden Titels schlichtweg vergessen.

Wie erreicht Ihr das Hamburger Fundbüro?

Das Zentrale Hamburger Fundbüro berichtet auf seinem offiziellen Instagram-Profil immer wieder von besonderen Fundstücken. Besonders beliebt: die Kategorie "Fahrrad der Woche". Hier stellen die Mitarbeitenden Fahrräder vor, die ganz aktuell in der Online-Versteigerung erworben werden können.

Doch Suchende können sich auf dem Account auch darüber informieren, wie sie am besten vorgehen, wenn ihnen ein geschätzter Gegenstand einmal abhandengekommen ist. Dafür reicht schon ein erster virtueller Schritt: Auf der Online-Plattform können gesuchte Gegenstände gemeldet und beschrieben werden.

"Das zuständige Fundbüro wird sich dann zeitnah bei euch zurückmelden", heißt es in einem Post des Fundservice weiter. "Ihr müsst vorerst nicht noch einmal extra bei uns anrufen oder vorbeikommen."

Wer aber den persönlichen Kontakt bevorzugt, kann natürlich auch vor Ort und während der Öffnungszeiten des jeweiligen Fundbüros vorstellig werden.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

Mehr zum Thema Hamburg Lokal: