Um zu überleben: Macher des Miniatur Wunderlandes haben eine Idee!

Hamburg - Die Macher des Hamburger Miniatur Wunderlandes sind offen für ein Eintrittswechselmodell für geimpfte und nicht-geimpfte Menschen, um langfristig finanziell über die Runden zu kommen.

Die Zwillingsbrüder Gerrit (l.) und Frederik Braun, Betreiber des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, haben eine Idee, um trotz der Corona-Pandemie zu überleben. (Archivfoto)
Die Zwillingsbrüder Gerrit (l.) und Frederik Braun, Betreiber des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, haben eine Idee, um trotz der Corona-Pandemie zu überleben. (Archivfoto)  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Das könnte eine Lösung sein, wenn ein Impfangebot für alle da ist und die Abstandsregeln bis dahin nicht fallen", sagte Geschäftsführer Frederik Braun am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Ihren Betrieb generell nur für Geimpfte zu öffnen, sei für das Brüderpaar Frederik und Gerrit Braun dagegen keine Option, sagten sie zudem in einem auf YouTube veröffentlichten Video.

Sie könnten diese Vorschläge verstehen, "aber das ist keine Lösung, es grenzt andere Menschen aus", sagte Frederik Braun dazu. Zudem seien die Brüder gegen eine "Impfpflicht durch die Hintertür".

Ihr Vorschlag sei deshalb: An beispielsweise ungeraden Tagen können alle Menschen mit Abstand und Masken kommen, an den anderen alle Geimpften ohne Abstand und Maske.

Mit dieser Mischung könne der Umsatz rein rechnerisch verdoppelt werden. "Wir können als Kultur zumindest eine Zeit lang länger überleben und haben eine Perspektive."

Diese Idee sei lediglich ein Vorschlag, der natürlich auch Fragen offen lasse, sagten die Brüder.

Mit sonst 1,4 Millionen Besuchern im Jahr zählt das Miniatur Wunderland mit seiner riesigen Modelleisenbahn neben dem Tierpark Hagenbeck zu den größten Touristenattraktionen der Hansestadt.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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