Mehr Verstöße bei Kontrollen der Maskenpflicht in Bus und Bahn

Hamburg - Die Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen nehmen in Hamburg offenbar zu.

Ein Mitarbeiter der Hochbahn-Wache ist an einer Haltestelle im Einsatz bei Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages.
Ein Mitarbeiter der Hochbahn-Wache ist an einer Haltestelle im Einsatz bei Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages.  © dpa/Daniel Reinhardt

Es gebe eine leicht steigende Tendenz, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag nach dem Beginn einer bundesweiten Kontrollaktion. Genaue Ergebnisse für Hamburg lagen zunächst noch nicht vor.

Der Sprecher betonte zugleich, dass die breite Masse der Bürger die Überprüfung der Maskenpflicht begrüße.

Auch die von den Beamten angesprochenen Fahrgäste zeigten demzufolge meistens Verständnis und korrigierten ihr Fehlverhalten sofort. Die Bundespolizei war in Hamburg mit rund 50 Beamten im Einsatz.

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Nach Angaben der Hochbahn wurde im gesamten Hamburger Verkehrsverbund (HVV) seit Einführung der Maskenpflicht am 24. August rund 8500 "Vertragsstrafen" ausgesprochen.

Das bedeutet, dass die Betroffenen 40 Euro zahlen müssen. Werden die Verstöße der städtischen Bußgeldstelle angezeigt, können seit Mitte September weitere 40 Euro hinzukommen.

Im gesamten HVV, zu dem neben der Hochbahn auch die S-Bahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) gehören, werde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von rund 95 Prozent der Fahrgäste befolgt, sagte eine Hochbahn-Sprecherin.

Titelfoto: dpa/Daniel Reinhardt

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