"Möchtegern F*tzen": MontanaBlack ätzt gegen Follower

Buxtehude - Der Twitch-Star MontanaBlack ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch seine Fans bleiben von seinen Ausrastern nicht immer verschont. 

Marcel Eris, YouTuber, spricht bei einem Interview in seiner Wohnung.
Marcel Eris, YouTuber, spricht bei einem Interview in seiner Wohnung.  © Philipp Schulze/dpa

Jetzt hat er gegen einen Follower geätzt, der ihn eigentlich nur um einen Gefallen gebeten hatte. In einer privaten Nachricht hoffte dieser auf die Unterstützung von MontanaBlack, um selbst mehr Reichweite zu bekommen. 

"Ich möchte nämlich sobald es geht aus der Bundeswehr austreten und mich beruflich selbstständig machen", schreibt der Abonnent, dessen Name von MontanaBlack aber bewusst unkenntlich gemacht wurde. "Jedoch benötige ich als Sicherheit etwas mehr Reichweite."

Ein Wunsch, den ihm Deutschlands wohl bekanntester Streaming-Star auf keinen Fall erfüllen will.

"Leute denken, sie kriegen einen Push und werden Fame und bekommen dick Cash..", schreibt der später als Begründung in seiner Instagram-Story. 

Er selbst habe allerdings auch keine solche Unterstützung bekommen, sondern sich die eigene Bekanntheit über sieben Jahre hin mühsam aufgebaut "ohne bei irgendwem zu lutschen", so der Buxtehuder. "Euch fehlt Leidenschaft und Herzblut."

Immer wieder könne er beobachten, dass Menschen in den sozialen Netzwerken auf Ruhm hofften, "und merken das sich kein Schwanz für sie interessiert" (Rechtschreibung übernommen), ätzt der YouTuber weiter. "Für alle Möchtegern Fotzen die schnelles Geld auf Krampf machen wollen... mein Hund ist bekannter als ihr es jemals sein werdet", so MontanaBlack und hat damit gar nicht mal so Unrecht.

Tatsächlich zählt der Account seines Ehrenbruders Kylo stolze 435 Tausend Follower und überbietet damit sogar noch die Fans von Skittlez, dem American Bully von 187-Boss Bonez MC, der aktuell dagegen "nur" auf rund 319 Tausend Follower kommt. 

MontanaBlack legt viel Wert auf Privatsphäre

Zuletzt hatte MontanaBlack die Geduld verloren, als er von Fans vor der eigenen Haustür belagert wurde (TAG24 berichtete). 

"Für mich seid Ihr einfach kleine dumme Wichser, die ich mit null Respekt behandle", schimpfte der YouTuber damals wütend. Seit einem Einbruch in seiner Wohnung vor einigen Monaten legt MontanaBlack besonders viel Wert auf seine Privatsphäre.

Die Adresse seines neuen Hauses, für das er schweren Herzens seine Heimatstadt Buxtehude verließ, wollte er daher in keinem Fall mehr preisgeben, um Überraschungsbesuche von Kriminellen zu vermeiden. 

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa, Screenshot Instagram/montanablack

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