Komiker Otto Waalkes setzt gegen das Coronavirus auf die Desinfektion von innen

Hamburg - Wie heißt es in einem Lied der bekannten deutschen Punkrock-Band "Die Toten Hosen" so schön: "Alkohol ist auch keine Lösung."

Komiker Otto Waalkes hat sein eigenes Rezept gegen die Corona-Krise.
Komiker Otto Waalkes hat sein eigenes Rezept gegen die Corona-Krise.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

In Zeiten der Corona-Krise sieht das allerdings anders aus. Nicht jedem reicht die Desinfektion von außen.

Komiker Otto Waalkes (71) hat da ein besonderes Rezept. "Tee trinken, aber nur den echten Frisentee, die Emder Mischung, mit einem kleinen Schuss Rum", erklärt er der Bild.

Der stärke nicht nur die Abwehrkräfte, sondern habe auch eine beruhigende Wirkung und stimme optimistisch. "Ich habe dadurch noch nicht mal eine Grippe gehabt", verrät er.

Ansonsten setzt der Ostfriese natürlich auch auf die altbewährten Mittel gegen die Ansteckungsgefahr. "Immer schön Hände waschen!", empfiehlt Waalkes.

Die freie Zeit - der 71-Jährige musste aufgrund des Coronavirus die Dreharbeiten zum "Catweazle" abbrechen - verbringt der Komiker nun in seiner Kaufmannsvilla am Hamburger Elbstrand.

"In der Quarantäne spiele ich viel Quitarre, habe endlich mal Zeit, neue Stücke auszuprobieren", erklärt Waalkes.

Was genau er damit meint, zeigt er tagtäglich auf seinem Twitter-Kanal. Der Ostfriese lenkt nicht nur sich damit ab, sondern auch seine Fans.

Otto Waalkes greift zum Pinsel

Der 71-Jährige nutzt die Zeit um öfter wieder zur Gitarre zu greifen.
Der 71-Jährige nutzt die Zeit um öfter wieder zur Gitarre zu greifen.  © Screenshot/Twitter/Otto Waalkes

Anfangs spielte Waalkes eine flotte Interpretation von Mozarts "Sonata Facile", später eine wilde Komposition aus Beethoven, Deep Purple und den Schlümpfen. Selbst in Zeiten der Corona-Krise schafft er es, seinen Followern damit noch ein Lächeln aufs Gesicht zu bringen.

Waalkes braucht die Ablenkung aber auch. "Jetzt sitz ich schon seit vier Tagen zu Hause und ich muss sagen, das hätte ich gar nicht gedacht, weil normalerweise kann ich gar nicht stillsitzen", verriet er in einer Instagram-Story. "Aber in diesen vier Tagen ist alles besinnlich geworden. Man ist nachdenklich."

Daher widme er sich nicht nur der Musik. "Ich male in meinem Atelier, habe schon zehn Ottifanten-Bilder fertig. Auch mal ganz schön, denn ich bin sonst sehr viel unterwegs", erklärt der 71-Jährige.

Auch wenn der Komiker die Corona-Zeit vornehmlich in den eigenen vier Wänden verbringt, muss er doch ab und zu auch mal raus. "Ich hole mir in Wedel ein halbes Hähnchen", sagt Waalkes, denn: "Einmal habe ich auch versucht, Rührei zu machen. Hat fast geklappt – bloß die Eierschalen haben gestört ..."

Und so zeigt sich wieder: Auch in der Krise verliert der Komiker nicht seinen Humor.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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