Hamburger Werft baut modernen Eisbrecher für Russland

Hamburg - Die Hamburger Pella-Sietas-Werft hat mit dem Bau eines modernen Eisbrechers für das russische Staatsunternehmen Rosmorport begonnen. 

So soll der Eisbrecher vom Typ 195 einmal aussehen.
So soll der Eisbrecher vom Typ 195 einmal aussehen.  © PR/Pella Sietas Werft

Am Werftstandort Neuenfelde fand am Donnerstag die Kiellegung für das knapp 120 Meter lange und 28 Meter breite Schiff statt.

Der Eisbrecher vom Typ 195 wird nach Angaben der Werft einen diesel-elektrischen Antrieb bekommen und voraussichtlich 2023 vom Stapel laufen.

Das künftige Einsatzgebiet soll die östliche Bucht Russlands um Wladiwostok sein. Der Eisbrecher werde dort die Häfen und Wasserwege ganzjährig freihalten und bis 2,50 Meter dickes Eis brechen. 

Er könne auch bei Rettungseinsätzen genutzt werden. Damit werde der Eisbrecher künftig eine wichtige Aufgabe bei der Sicherung globaler Handelsrouten erfüllen, hieß es.

Pella Sietas gehört zur russischen Werftengruppe Pella aus St. Petersburg, die 2014 die traditionsreiche Sietas-Werft aus einer Insolvenz übernommen hatte.

Das Schiff soll im Jahr 2023 vom Stapel laufen.
Das Schiff soll im Jahr 2023 vom Stapel laufen.  © PR/Pella Sietas Werft

In Hamburg-Neuenfelde sind rund 350 Mitarbeiter mit dem Bau von Spezialschiffen beschäftigt.

Titelfoto: PR/Pella Sietas Werft

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