Extremisten in Hamburg: Innensenator Grote legt Verfassungsschutzbericht vor

Hamburg – Hamburgs Innensenator Andy Grote (54, SPD) will gemeinsam mit Landesamtschef Torsten Voß am Montag (10 Uhr) den neuen Verfassungsschutzbericht vorstellen.

Andy Grote (54, SPD) zeigt die extremistische Lage in Hamburg auf.
Andy Grote (54, SPD) zeigt die extremistische Lage in Hamburg auf.  © Marcus Brandt/dpa

Dieser zeigt die Entwicklung extremistischer Kräfte in der Stadt im vergangenen Jahr auf.

Im Verfassungsschutzbericht 2020 waren Teile der "Corona-Leugner" in den Blick genommen worden. Neben völlig legitimer Kritik am Regierungshandeln werde von Teilen der Szene der demokratische Staat, seine Repräsentanten und Institutionen als solche abgelehnt, hatte Innensenator Grote damals gesagt. Solche Gruppierungen würden als Verdachtsfälle eingestuft.

Er betonte zudem, dass sich 2020 nichts daran geändert habe, dass vom Rechtsextremismus die größte Gefahr ausgehe.

So sei die Zahl der Rechtsextremisten insgesamt zum Vorjahr um 50 auf jetzt 380 gestiegen.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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