Hamburgs Bürgermeister kann der Pandemie Positives abgewinnen

Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) kann der Corona-Pandemie trotz des Leids und Unglücks für viele Menschen auch Positives abgewinnen.

Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister, trägt eine FFP2-Maske.
Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister, trägt eine FFP2-Maske.  © Marcus Brandt/dpa

"Die Pandemie hat gezeigt, dass wir als Gemeinwesen zu außergewöhnlichen Leistungen in der Lage sind. Wir haben der Pandemie Stand gehalten", sagte der SPD-Politiker.

"Anders als in anderen Ländern, die eskalierende und nicht mehr kontrollierte Situationen hatten, haben wir das Gesundheitssystem in Deutschland vor einer Überlastung geschützt."

Alle hätten weiterhin die medizinische Versorgung erhalten, die sie benötigten.

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"Und wir haben natürlich auch die Erfahrung gemacht, dass die Digitalisierung hilft, Probleme zu lösen und schwierigen Anforderungen standzuhalten, dass zum Beispiel Konferenzen und Besprechungen in der Pandemie nicht ausfallen müssen, sondern digital stattfinden können", sagte der Regierungschef.

Das seien Entwicklungen, die über kurz oder lang auch auf andere Weise stattgefunden hätten.

Die Krise habe sie nun aber beschleunigt. "Insofern gibt es bei all dem Schaden und den schlimmen Folgen, die mit der Pandemie verbunden sind, auch positive Aspekte."

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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