Volksbegehren gegen Bebauung von Grünflächen beantragt

Hamburg - Die Volksinitiative "Rettet Hamburgs Grün - Klimaschutz jetzt" gegen die Bebauung weiterer Grünflächen in der Hansestadt ist einen Schritt vorangekommen.

Grünflächen sollen in Hamburg erhalten bleiben, fordert eine Volksinitiative. (Symbolbild)
Grünflächen sollen in Hamburg erhalten bleiben, fordert eine Volksinitiative. (Symbolbild)  © Jonas Walzberg/dpa

Die Initiatoren beantragten nach eigenen Angaben zum Sonntag im Rathaus die Durchführung eines Volksbegehrens im September. Vom 5. bis 25. September will die Initiative mindestens 80.000 Unterschriften gegen die Versiegelung von Hamburger Grünflächen von mehr als einem Hektar Größe sammeln.

Für einen Erfolg des Volksbegehrens sind nach Senatsangaben 65.835 gültige Unterschriften von Hamburger Bürgern nötig - ein Zwanzigstel der Wahlberechtigten bei der letzten Bürgerschaftswahl.

Werde diese Zahl erreicht, komme es zum Volksentscheid - dies strebe die Volksinitiative an, sagte Michael Heering von der Volksinitiative am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

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Denkbar sei diese Abstimmung an der Wahlurne dann entweder zur Europawahl 2024 oder zur nächsten Bürgerschaftswahl 2025.

Hamburg soll anders bauen

Die Initiative kämpft nach eigenen Angaben um den Erhalt aller Hamburger Grünflächen ab einem Hektar und wendet sich gegen deren Versiegelung, damit Klima und Natur geschützt werden.

"Wir haben eine massive Bebauung in Hamburg", sagte Heering. "Es wird ständig in Grünflächen gebaut." Aus Sicht der Volksinitiative gibt es genügend Potenzial, in bereits versiegelten Gebieten zu bauen.

Im vergangenen Jahr sammelten die Initiatoren bereits mehr als 10.000 Unterschriften, um als Volksinitiative anerkannt zu werden.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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