Hamburger Rapper FaMo erneut wegen Vergewaltigung vor Gericht

Hamburg - Am Mittwoch steht der Hamburger Rapper "FaMo" (28) ein weiteres Mal vor Gericht. 

Der Haupteingang zum Strafjustizgebäudes in Hamburg.
Der Haupteingang zum Strafjustizgebäudes in Hamburg.  © Christian Charisius/dpa

In dem Berufungsprozess geht es erneut um die Frage, ob sich der 28-Jährige wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung schuldig gemacht hat.

Das Gericht hatte den Angeklagten bereits in erster Instanz zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten verurteilt. 

Laut Staatsanwaltschaft soll er im September 2017 seine ehemalige Lebensgefährtin in seiner Wohnung im Hamburger Stadtteil Langenhorn vergewaltigt haben. 

Die Frau hatte bei ihm persönliche Sachen abholen wollen, als der Rapper sie von hinten ergriffen, auf das Bett geworfen und gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben soll. 

Außerdem soll er im Mai 2018 eine 14-jährige Schülerin sexuell genötigt haben. 

Das Mädchen habe in einem Tonstudio Gesangsaufnahmen gemacht, als der heute 28-Jährige dem Teenager zwischen die Beine gegriffen habe, heißt es in der Anklage weiter.

Der Berufungsprozess findet am Mittwoch vor dem Hamburger Landgericht statt. 

Titelfoto: Christian Charisius/dpa, Screenshot Facebook/FaMo

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