Sanierung von St. Jacobi dank Bundeszuschuss in greifbarer Nähe

Hamburg - Mit der Zusage des Bundes zu einer 20-Millionen-Euro-Förderung ist die Sanierung der historischen Hauptkirche St. Jacobi in der Hamburger Innenstadt in greifbare Nähe gerückt.

Andreas Dressel (45, SPD), Finanzsenator von Hamburg, und Astrid Kleist, Pröbstin, stehen im Herrensaal der historischen Hauptkirche St. Jacobi in der Innenstadt.
Andreas Dressel (45, SPD), Finanzsenator von Hamburg, und Astrid Kleist, Pröbstin, stehen im Herrensaal der historischen Hauptkirche St. Jacobi in der Innenstadt.  © dpa/Daniel Bockwoldt

"Die notwendigen Co-Finanzierungen werden angesichts der perspektivisch schwierigen Haushaltslage sicher eine Herausforderung, aber wir werden sie stemmen und zu gegebenen Zeit auch die entsprechenden Mittel bereitstellen", sagte Finanzsenator Andreas Dressel (45, SPD) am Freitag.

Er äußerte sich bei einem Vor-Ort-Termin mit Bischöfin Kirsten Fehrs, Pröpstin Astrid Kleist und dem Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Falko Droßmann (46, SPD). Für erste Maßnahmen seien bereits Vorkehrungen getroffen worden.

Hamburg muss für die Arbeiten an der Kirche die gleiche Summe aufbringen wie der Bund. Saniert werden müssen den Angaben zufolge die Außenhaut und das Dachtragewerk. Hinzu kommen eine Modernisierung der Gemeinderäume und die Verbesserung der Barrierefreiheit.

Um auf Basis der ersten Überlegungen der Kirche rasch in konkrete Planungen einsteigen zu können, habe der Senat bereits aus dem Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm HWSP 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

"In Hamburgs Geschichte und mitten in der City nimmt diese Hauptkirche einen besonderen Platz ein", erklärte Dressel. Die Sanierung biete auch eine Chance für die Entwicklung der Innenstadt.

"Diese Perspektiven wollen wir gemeinsam nutzen. Wir sind dankbar, dass uns die Bundesmittel die Chance dafür eröffnen und wir mit städtischen Planungsmitteln aus dem HWSP kurzfristig konkret starten können."

Titelfoto: DPA

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