Diese Corona-Regeln gelten zu Silvester in Hamburg

Hamburg - Vor einem Jahr haben in Hamburgs Innenstadt noch Zehntausende Menschen feierlich das Jahr 2020 begrüßt.

Feuerwerkskörper explodieren am Neujahrstag an der Elbphilharmonie. (Archivbild)
Feuerwerkskörper explodieren am Neujahrstag an der Elbphilharmonie. (Archivbild)  © Axel Heimken/dpa

Das traditionelle Silvester-Feuerwerk verfolgten an den Landungsbrücken auch unzählige Touristen. Der Rutsch ins Jahr 2021 wird wegen der Corona-Pandemie auf jeden Fall anders.

"Auch wenn es vielen womöglich schwer fällt, auf ihre Silvestertraditionen zu verzichten, möchten wir alle darum bitten, sich an die Regeln zu halten", betonte eine Sprecherin des Hamburger Senats.

Der Verkauf und das Zünden von Feuerwerkskörpern sind laut Senatspressestelle in diesem Jahr generell verboten. "Nur Kleinstfeuerwerk wie Wunderkerzen oder Tischfeuerwerk ist erlaubt", ergänzte die Sprecherin. Das gilt laut aktueller Eindämmungsverordnung nicht nur auf öffentlichen Plätzen, sondern auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon.

Konnten sich zu Weihnachten ausnahmsweise mehrere Personen einer Familie treffen, gelten in Hamburg zu Silvester wieder härtere Regeln: Bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten können Behördenangaben zufolge Silvester feiern. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Weiterhin gilt, nicht notwendige private Treffen zu vermeiden und Kontakte zu reduzieren, wie die Sprecherin betonte.

Ansammlungen bleiben verboten

Private Feiern sind nur mit maximal zwei Haushalten erlaubt.
Private Feiern sind nur mit maximal zwei Haushalten erlaubt.  © Christin Klose/dpa-tmn

Selbst wenn alle Anwesenden die gebotenen Abstände einhalten können, sind am 31. Dezember und 1. Januar laut Corona-Eindämmungsverordnung Ansammlungen an öffentlichen Orten verboten.

Alkohol darf demnach nicht auf Straßen, Plätzen und Grünanlagen getrunken werden. Nicht zu vergessen bleibe auch, dass an vielen öffentlichen Plätzen wie der Reeperbahn oder auf dem Alma-Wartenberg-Platz im Bezirk Altona die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt.

Trotz des bundesweiten Corona-Shutdowns konnten Verwandte von Hamburgern an Weihnachten in Hotels übernachten. Das gelte für den Jahreswechsel nicht mehr, betonte die Senatssprecherin.

Ursprünglich sollten Hotelübernachtungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar für Familienbesuche zulässig sein. "Dass eine Öffnung bis ins neue Jahr ausfallen würde, hat sich ja schon seit geraumer Zeit abgezeichnet", sagte Niklaus Kaiser von Rosenburg vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

Auch dieses Jahr werden die Feiertage für die Hamburger Polizei wieder sehr arbeitsreich, wie ein Sprecher sagte. Um die Einhaltung der Corona-Eindämmungsverordnung zu gewährleisten, werde man deshalb vielerorts verstärkt Präsenz zeigen.

"Wir werden aber nicht ohne Verdacht von Haus zu Haus gehen", beruhigte der Polizeisprecher. Sollte allerdings ein Nachbar auf eine unerlaubte Silvesterparty hinweisen, würden die Beamten die Feier konsequent auflösen.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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