Südafrikanische Corona-Mutante in Hamburg nachgewiesen

Hamburg - Erstmals ist in Hamburg die südafrikanische SARS-CoV-2-Mutante nachgewiesen worden.

Ein Mitarbeiter des Corona-Testzentrums am Hamburger Flughafen hält ein Stäbchen in der Hand.
Ein Mitarbeiter des Corona-Testzentrums am Hamburger Flughafen hält ein Stäbchen in der Hand.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Das Virus mit der Bezeichnung SARS-CoV-2-Variante Y501.V2 sei bei einer Person festgestellt worden, die Mitte Dezember aus Südafrika zurückgekehrt sei, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Person sei am 17. Dezember in Hamburg angekommen und in Quarantäne geschickt worden. Drei Tage später hätten sich Symptome eingestellt. "Vor Anordnung der Quarantäne bestanden offenbar keine engen Kontakte", sagte Helfrich.

"Die südafrikanische Mutante wurde im Rahmen einer Genomsequenzanalyse im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nachgewiesen, deren Ergebnis nun vorliegt."

Hamburg plane, künftig bei etwa fünf Prozent aller positiv auf Corona Getesteten eine solche Sequenzierung durchzuführen, um mögliche Varianten des Virus festzustellen.

Auch das in Großbritannien grassierende Virus wurde in Hamburg bereits nachgewiesen. "Wir gehen bisher von Einzelfällen aus", sagte Helfrich.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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