"Lasst Euch beeindrucken": Tim Mälzer verspricht Gästen ein "Corona-Menü"

Hamburg - In den vergangenen Wochen hatte vor allem die Gastronomie mit der Corona-Krise zu kämpfen. Nach ersten Lockerungen in Deutschland geht es nun wieder aufwärts. Auch TV-Koch Tim Mälzer ist erleichtert und verspricht seinen Gästen einen Neuanfang. 

"Die Gute Botschaft" von Tim Mälzer, Koch und Fernsehmoderator, öffnet bald wieder.
"Die Gute Botschaft" von Tim Mälzer, Koch und Fernsehmoderator, öffnet bald wieder.  © Markus Scholz/dpa

In einem Post auf Instagram verkündete der 49-Jährige jetzt, dass auch sein Restaurant "Die Gute Botschaft" in Hamburg schon in der kommenden Woche wieder öffnen könne. Doch nicht nur das. "Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Wochen komplett neu aufgestellt", berichtet der Gastronom auf seinem Instagram-Account. 

Für die Küche habe sein Team ein komplett neues Konzept entwickelt, auch die Speisekarte habe sich geändert. "Unsere absoluten Favoriten aus der Speisekarte bekommt ihr im Coronamenü." Damit sollen sich seine Gäste einfach mal zurücklehnen können. Nachdem der TV-Koch zuletzt vor dem Hamburger Rathaus zusammen mit anderen Gastronomen gegen die strengen Auflagen gekämpft hatte (TAG24 berichtete), ist sein Post ein erster positiver Blick in die Zukunft.  

"Wir steuern geradewegs in eine unglaubliche Katastrophe, es geht ums Überleben", hatte Tim Mälzer noch vor rund einem Monat gesagt. 

Tim Mälzer in großer Sorge

Tim Mälzer führt seit Jahren auch das erfolgreiche Restaurant "Bullerei" auf der Hamburger Schanze. Schon zu Beginn der Corona-Krise hatte er sich als einer der ersten Fernseh-Köche öffentlich besorgt und wütend zu den dramatischen Folgen für die Gastronomie geäußert. 

In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" erklärte er bereits Mitte März, dass auch ihm die Insolvenz drohe. "Ich habe null Euro Einnahmen, aber 200 Mitarbeiter, die ich weiter finanzieren muss", so der 49-Jährige, der per Video zugeschaltet war.

"Das kann ich mir noch ungefähr drei Monate leisten, danach bin ich nicht nur unternehmerisch, sondern auch privat bankrott!", beteuerte er. 

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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