Totes Wildschwein am Elbufer gefunden: Experten geben Entwarnung

Hamburg - Das am Samstag am Hamburger Elbufer entdeckte tote Wildschwein ist wohl nicht an der Afrikanischen Schweinepest gestorben.

Das tote Tier wurde am Elbufer gefunden.
Das tote Tier wurde am Elbufer gefunden.  © JOTO

Passanten hatten das tote Tier unter Sträuchern zwischen Gehweg und Elbe gefunden und die Behörden alarmiert.

Die Todesursache war zunächst unklar. Die ersten Untersuchungsergebnisse des Instituts für Hygiene und Umwelt schließen eine Infektion mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest aber aus. Dies teilte die Pressestelle des Senats am Dienstag mit.

Damit sei Hamburg auch weiterhin frei von der Tierseuche.

Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina (37) sagte dazu: "Hamburg ist auf die Afrikanische Schweinepest gut vorbereitet. Im Ernstfall können wir schnell handeln." An oberster Stelle stehe die Verhinderung der Einschleppung und die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Sie verläuft fast immer tödlich.

Für den Menschen ist die Tierseuche aber ungefährlich.

Titelfoto: JOTO

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