Umweltbehörde plant Verdopplung der Windräder in Hamburg

Hamburg - In Hamburg sollen künftig deutlich mehr Windräder Energie produzieren als bisher.

Die Umweltbehörde plant mindestens eine Verdopplung der Windräder in der Hansestadt.
Die Umweltbehörde plant mindestens eine Verdopplung der Windräder in der Hansestadt.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolbild)

"Wir gehen mindestens von einer Verdopplung der Windräder in Hamburg aus - je nach Größe der Windräder", sagte eine Sprecherin der Umweltbehörde am Donnerstag. Viele der Räder werden im Hamburger Hafen stehen.

Deshalb werden zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority und dem Energieversorger Hamburger Energiewerke HEnW gerade Gespräche geführt.

Das habe bereits etwas bewirkt, sagte Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) dem Radiosender NDR 90,3 dazu. "Seitdem sind da im Hafen deutlich mehr Standorte im Gespräch als noch vor kurzer Zeit, also da bin ich ganz optimistisch, dass wir schneller vorankommen werden."

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Hamburg als Stadtstaat muss dafür im Vergleich zu anderen Bundesländern auf engem Raum viel erreichen.

"Wir müssen ja auf 0,5 Prozent unserer Fläche Windkraftanlagen dafür ausweisen, das ist eine große Herausforderung in so einer Millionen-Metropole wie Hamburg", sagte Kerstan weiter.

Umweltbehörde kommt damit Aufforderung von Robert Habeck nach

Robert Habeck (53, Grüne) hatte die Bundesländer zum Handeln aufgefordert.
Robert Habeck (53, Grüne) hatte die Bundesländer zum Handeln aufgefordert.  © Michael Kappeler/dpa

Ein Grund dafür ist die Höhenbegrenzung für Windräder. Um das Ziel dennoch zu erreichen, werde derzeit die im Flächennutzungsplan für den Außenbereich festgelegte Höhenbegrenzung und der zukünftige Umgang mit dieser überprüft, sagte eine Behördensprecherin weiter.

Erst am Dienstag hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (53, Grüne) zum Start der weltgrößten Windmesse WindEnergy in Hamburg die Bundesländer aufgefordert, den Ausbau der Windenergie deutlich engagierter und schneller voranzutreiben.

So wie bisher könnten sie auf keinen Fall weitermachen.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolbild)

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