Audi um Ampelmast gewickelt, doch vom Fahrer fehlt zunächst jede Spur

Hamburg - In der Nacht zu Mittwoch hat es in Hamburger Stadtteil Altona-Nord einen schweren Verkehrsunfall gegeben.

Die Beifahrerseite wurde durch den Crash komplett aufgerissen.
Die Beifahrerseite wurde durch den Crash komplett aufgerissen.  © JOTO

Nach ersten Informationen der Polizei hatten Anwohner der Alsenstraße gegen 3.15 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Der Fahrer eines weißen Audis war offenbar mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und seitlich in einen Ampelmast gekracht.

Die Kollision war so heftig, dass die gesamte Außenwand der Beifahrerseite aufgerissen und das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Zeugen beobachteten anschließend, wie der Fahrer aus dem Wagen stieg und zu Fuß flüchtete.

Nach einer Sofortfahndung der Polizei konnte der Mann aber wenig später aufgegriffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,43 Promille, hieß es weiter.

Der Mann wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Einsatzmaßnahmen musste die Alsenstraße für mehrere Stunden gesperrt werden. Weitere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

Die Polizei konnte den Mann wenig später aufgreifen.
Die Polizei konnte den Mann wenig später aufgreifen.  © JOTO

Update, 9.39 Uhr: Erheblicher Sachschaden

Wie die Polizei Hamburg am Mittwoch weiter mitteilte, habe der 37-jährige Fahrer die Kontrolle verloren, als er auf der Alsenstraße in Richtung Stresemannsteraße unterwegs war. Dabei überfuhr er zunächst eine Mittelinsel, bevor das Fahrzeug mit mehreren Verkehrszeichen und dem Ampelmast kollidierte. Auch mehrere parkende Autos wurden durch den Crash beschädigt.

Nach seiner kurzen Flucht wurde der Mann am Holstenplatz angetroffen. Der alkoholisierte Mann hatte bei dem Unfall lediglich leichte Verletzungen an den Händen und am Kopf erlitten. Weitere Verletzte gab es zum Glück nicht.

Die Alsenstraße musste bis 6.35 Uhr zwischen der Stresemannstraße und der Augustenburger Straße gesperrt bleiben.

Die Ermittlungen am Unfallort dauern derweil noch an.

Titelfoto: JOTO

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