Kleinkind leblos in Badewanne gefunden, Angehörige unter Schock

Hamburg – Am Donnerstagabend ist ein Kleinkind in Schnelsen leblos aufgefunden worden und musste wiederbelebt werden. 

Die Polizei stellte einen Plastik-Schwimmring sicher.
Die Polizei stellte einen Plastik-Schwimmring sicher.  © JOTO

Mehrere Streifenwagen und Rettungskräfte der Feuerwehr eilten gegen kurz vor 19 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Schnelsen.

Nach ersten Erkenntnissen soll dort ein zweieinhalbjähriges Kind aus bisher ungeklärten Umständen leblos in einer Badewanne aufgefunden worden sein. 

Rettungsassistenten und ein Notarzt reanimierten das Kind und brachten es in ein Krankenhaus. 

Laut Polizei musste ein weiterer Notarzt angefordert werden, da Angehörige einen Schock erlitten hatten. Sie wurden von Seelsorgerinnen betreut.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei untersuchte den Unfallort und sicherte Spuren. Die Beamten stellten einen Plastik-Schwimmring sicher.

Weitere Hintergründe zu dem tragischen Unfall sind bisher unklar.

Update, 9.55 Uhr: Kind in kritischem Zustand

Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe das zweijährige Kind am Donnerstagabend im Beisein seiner Mutter gebadet. 

Nachdem diese das Badezimmer kurz verlassen habe, sei das Kind bei ihrer Rückkehr bewusstlos gewesen, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. 

Es musste vom Rettungsdienst reanimiert werden und in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben des Polizeisprechers befindet es sich in einem kritischen Zustand. 

Das Kind soll bei dem Vorfall ein speziellen Schwimmring für Kleinkinder um den Kopf getragen haben. Die genauen Hintergründe sollen nun ermittelt werden.

Titelfoto: JOTO

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