Horror-Crash bei Hamburg: Feuerwehr muss Mann aus Wohnmobil schneiden

Hamburg - In Holm bei Hamburg hat es in der Nacht zu Samstag einen folgenreichen Unfall zwischen einem Wohnmobil und einem Trecker gegeben. 

Das Wohnmobil ist nach dem Unfall ein einziges Wrack.
Das Wohnmobil ist nach dem Unfall ein einziges Wrack.  © Blaulicht-News.de

Nach ersten Informationen kollidierten die Fahrzeuge gegen 23.40 Uhr auf der Hetlinger Straße im Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein). In einer Kurve krachten beide Fahrzeuge frontal ineinander. 

Der Fahrer des Wohnmobils wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte mussten das Opfer zunächst aus dem völlig demolierten Wrack schneiden. Erst nach einer halben Stunde konnte der Mann aus seiner Zwangslage befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Der 50-jährige Fahrer des Treckergespanns blieb unverletzt. Seine Ladung, mehrere Heuballen, stürzte auf die Straße. 

Wie es zu der schweren Kollision kommen konnte, ist aktuell noch völlig unklar. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen. 

Update, 10.35 Uhr: Fahrer in Lebensgefahr

Nach neuen Informationen der Polizei, schwebt der 44-jährige Fahrer des Wohnmobils nach dem Unfall in Lebensgefahr. 

Der 50 Jahre alte Fahrer des Traktors erlitt einen Schock.

Update, 15.23 Uhr: Wohnmobil geriet in Gegenverkehr

Wie die Polizei am Samstagnachmittag weiter mitteilte, war der 44-jährige Fahrer aus dem Pinneberger Umland nach ersten Erkenntnissen mit seinem Wohnmobil in einer Linkskurve in den Gegenverkehr geraten. 

Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Traktor. Das Wohnmobil geriet bei dem Crash unter das Gespann, sodass das Fahrgestell komplett zerstört wurde. 

Die Aufräumarbeiten dauerten bis 4.40 Uhr an, da die Straße durch Trümmerteile und die herabgefallene Heuladung des stark verschmutzt war. Die L261 musste komplett gesperrt werden. 

Auch der Zaun einer angrenzenden Weidefläche wurde beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Der Unfall wird derzeit noch von der Polizei und einem Sachverständigen rekonstruiert.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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