Warnstreiks in Hamburg: Verdi will Druck bei Verhandlungen erhöhen

Hamburg - Mit einer Kundgebung auf dem Hamburger Jungfernstieg will die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag (7.30 Uhr) den Druck bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst erhöhen. 

Ein Arzt mit Mund-Nasen-Schutz und OP-Haube steht mit einer Verdi-Flagge vor dem Kongresshotel in Potsdam. (Symbolbild)
Ein Arzt mit Mund-Nasen-Schutz und OP-Haube steht mit einer Verdi-Flagge vor dem Kongresshotel in Potsdam. (Symbolbild)  © dpa/Fabian Sommer/

Dabei solle auch der erste zeitnahe Warnstreik in der Hansestadt angekündigt werden, teilte die stellvertretende Landesbezirksleiterin Sieglinde Frieß mit. 

In Hamburg sind rund 45.000 Beschäftige von den Tarifverhandlungen betroffen, beispielsweise bei Stadtreinigung, Krankenhäusern oder Kitas. 

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Am vergangenen Wochenende war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. In anderen Bundesländern gab es bereits Warnstreiks (TAG24 berichtete).

Update, 10.15 Uhr: Ab Freitag auch Warnstreiks in Hamburg

Mit Warnstreiks bei der Stadtreinigung will Verdi auch in Hamburg den Druck bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst erhöhen. 

Am Freitag seien die Beschäftigten aufgerufen, dort ganztägig die Arbeit ruhen zu lassen, sagte die stellvertretende Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft, Sieglinde Frieß, am Donnerstagmorgen bei einer Kundgebung auf dem Jungfernstieg. 

Auch die Beschäftigten der Hamburg Port Authority sollen sich beteiligen.

Titelfoto: dpa/Fabian Sommer/

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