Warteschlangen am Flughafen! Haben wir "das Fliegen verlernt"?

Hamburg - Großes Parfüm oder Schnaps im Handgepäck - nach zwei Jahren Pandemie haben viele Menschen offenbar "das Fliegen verlernt" und halten damit andere an den Sicherheitskontrollen auf.

Ein Bundepolizei zeigt die konfiszierten Gegenstände am Flughafen Hamburg, darunter eine Pfeffermühle in Form eines Baseballschlägers.
Ein Bundepolizei zeigt die konfiszierten Gegenstände am Flughafen Hamburg, darunter eine Pfeffermühle in Form eines Baseballschlägers.  © Marcus Brandt/dpa

Das haben der Flughafen Hamburg und die Bundespolizei festgestellt und Tipps für eine schnelle Abfertigung vorgestellt.

"Viele Fluggäste sind unvorbereitet", sagte die Leiterin des Passagiermanagements Stefanie Harder am Mittwoch. Viele Gegenstände landeten im Müll, weil Passagiere vergessen hätten, was mit ins Handgepäck darf und was nicht, so Harder. Pro Passagier entstehen nach Angaben des Hamburger Flughafens etwa 25 Prozent mehr Müll als vor der Pandemie.

Neben harmlosen Alltagsgegenständen wie Cremes, Parfums und Spirituosen konfiszierte die Bundespolizei auch kuriose und zum Teil gefährliche Gegenstände - darunter eine Pfeffermühle im Stile eines Baseballschlägers, einen Gürtel, dessen Schnalle aussieht wie eine Pistole, und sogar eine Machete.

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Dass Waffen im Gepäck verboten sind, sollte jedem Fluggast klar sein. Damit es gar nicht erst zu Missverständnissen kommt, solle man sich im Vorfeld informieren.

Der Hamburger Flughafen erwarte an Spitzentagen bis zu 45.000 Passagiere am Tag, das seien erstmals wieder rund 70 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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