Bundesamt für Seeschifffahrt warnt erneut vor Sturmflut im Norden

Hamburg - Eine Sturmflut jagt derzeit die nächste: Für Montagabend hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für die deutsche Nordseeküste erneut vor der Gefahr einer Sturmflut gewarnt.

Hamburg nach dem schweren Sturm "Zeynep".
Hamburg nach dem schweren Sturm "Zeynep".  © Jonas Walzberg/dpa

An der ostfriesischen Küste werde das Hochwasser bis zu 1,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser ausfallen, teilte das BSH am Montagmittag mit.

An der Nordsee-Küste und im Weser- und Elbegebiet, und damit auch in Hamburg, soll das Hochwasser 1,5 bis 2 Meter höher sein als normal. Die Sturmflutgefahr besteht bis etwa 20.30 Uhr. Das ist den Angaben zufolge die elfte Sturmflut in Hamburg in diesem Jahr.

Und damit ist auch vorerst noch nicht Schluss. Denn die nächste Sturmflut wird bereits für Dienstagmorgen erwartet, wie eine Sprecherin sagte. "Und aller Voraussicht nach steht auch für Mittwochmorgen noch einmal eine an."

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An der Nordsee-Küste spricht man von einer Sturmflut, wenn das Hochwasser mindestens 1,5 Meter höher als normal aufläuft. Von einer schweren oder sehr schweren Sturmflut wird erst ab Werten von 2,5 beziehungsweise 3,5 Meter gesprochen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es im Norden Deutschlands zunächst windig, wechselhaft, nass und kühl. In der Nacht zum Dienstag soll es bei wechselnder Bewölkung einzelne Schauer und Tiefstwerte um 2 Grad Celsius geben. Das kann in einigen Regionen zu glatten Straßen führen. Auch für den Dienstag sind Wolken, Regen und Wind angesagt.

Stürmische Böen werden dann lediglich an der Nordsee erwartet.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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