Tief "Gisela" wirbelt durch den Norden: Sturmflut erreicht Hamburg!

Hamburg – Das Wetter in Hamburg und Schleswig-Holstein wird durch das Tief "Gisela" besonders am Donnerstagvormittag ungemütlich und stürmisch.

Die Temperaturen sind vergleichsweise mild.
Die Temperaturen sind vergleichsweise mild.  © Wetter Online

An den Küsten kann es teilweise zu orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde kommen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Morgen sagte. 

Auch in Hamburg und im Binnenland wehen Sturmböen und vereinzelt schwere Sturmböen. Hinzu kommen kräftige Schauer und eventuell auch kurze Gewitter. 

An der dänischen Grenze gab es am Morgen bereits erste Blitze. Die Temperaturen liegen bei etwa 7 Grad.

In der Nacht zum Freitag schwächt sich der Wind ein bisschen ab, zum Morgen hin nimmt er allerdings wieder zu. 

Die Höchstwerte für Freitag liegen bei ungefähr 8 Grad.

Update, 12.30 Uhr: Sturmflutwarnung für Hamburg und Nordseeküste

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnt vor einer Sturmflut an der deutschen Nordseeküste und in Hamburg. 

Am Pegel St. Pauli werde das Nachmittagshochwasser am Donnerstag 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen, hieß es in der Wasserstandsvorhersage. Die Gefahr bestehe bis etwa 18.40 Uhr. 

Für die Deiche sind solche Fluten in dieser Höhe gewöhnlich kein Problem. Tiefliegende Gebiete wie der St.-Pauli-Fischmarkt werden jedoch überschwemmt. 

Autos müssen von solchen Flächen entfernt werden.

Es wird stürmisch im Norden. (Symbolbild)
Es wird stürmisch im Norden. (Symbolbild)  © 123RF/trendobjects

Update, 19.17 Uhr: Sturmflut erreicht Hamburg

Eine Sturmflut hat erneut den St. Pauli Fischmarkt unter Wasser gesetzt. Der Pegel des Hochwassers lag gegen 17.30 Uhr bei 2,06 Meter über dem mittleren Hochwasser, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. 

Mehrere Straßen rund um den Fischmarkt wurden gesperrt, sagte eine Polizeisprecherin. Der Verkehr wurde umgeleitet. Geparkte Autos konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen gewarnt. 

Auch an der Nordseeküste gab es eine Sturmflut. Der Höchststand lag am Pegel Büsum gegen 14 Uhr bei 1,65 Meter über dem mittleren Hochwasser. Für die Deiche sind solche Fluten für gewöhnlich kein Problem.

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