Leichtsinniger Winterspaß? Polizei holt die Leute vom Eis

Hamburg/Kiel - Das Eis auf den Seen und Teichen ist sehr verlockend! Bei sonnigem Wetter haben sich Menschen im Norden auf zugefrorene Gewässer gewagt - entgegen den Warnungen der Polizei.

Die Polizei forderte die Menschen wie hier im Jenfelder Moor auf, die Eisflächen zu verlassen.
Die Polizei forderte die Menschen wie hier im Jenfelder Moor auf, die Eisflächen zu verlassen.  © TAG24/Oliver Wunder

In Schleswig etwa waren am Samstagmorgen Erwachsene auf der Eisfläche im Bereich Luisenbad unterwegs, wie ein Sprecher der Polizei-Leitstelle Nord mitteilte.

Im Kreis Pinneberg hätten Kinder auf dem Krupunder See gespielt und auch in Ellerau im Kreis Segeberg seien vereinzelt Kinder von der Polizei aufgefordert worden, die Eisflächen der Seen und Teiche zu verlassen.

Das Betreten sei nicht sicher. Dies seien allerdings Einzelfälle, eine besonders hohe Zahl an Vorfällen gab es den Angaben der Leitstelle West zufolge bis Samstagmittag nicht.

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Auch in Hamburg wurden den Angaben zufolge zunächst keine Einbrüche ins Eis gemeldet, obwohl die Binnen- und Außenalster ein populäres Gewässer für Eis-Ausflügler seien.

Am Freitag war es hier zu einigen Einsätzen der Polizei gekommen, wie diese am Samstag mitteilte.

In Lübeck kontrolliert die Polizei Abstandsregeln

Am Freitag hatten die ersten Schlittschuhläufer angefangen, das Eis vom Schnee zu befreien.
Am Freitag hatten die ersten Schlittschuhläufer angefangen, das Eis vom Schnee zu befreien.  © TAG24/Oliver Wunder

In den meisten Fällen sei den Aufforderungen, die Eisfläche zu verlassen, Folge geleistet worden.

Auch am Samstag rechnete die Hamburger Polizei damit, die Menschen weiterhin um Vorsicht bitten zu müssen.

"Das Wetter lädt zu Aktivitäten im Freien ein", sagte ein Sprecher.

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In Lübeck wollte die Polizei am Wochenende vor allem die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln im Blick haben.

Da das Wetter zahlreiche Menschen an die Strände und Promenaden locke, kontrollierten die Sicherheitskräfte verstärkt an der Lübecker Bucht sowie im gesamten Küstenbereich.

Zu größeren Einsätzen kam es auch hier bis Samstagmittag nicht, wie ein Sprecher der Polizei-Leitstelle Süd mitteilte.

Titelfoto: TAG24/Oliver Wunder

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