Nach Hitze-Rekorden drohen Unwetter! So wird das Wetter im Norden

Hamburg - Der Norden ächzt unter den hohen Temperaturen, doch schon bald könnte es zu einer ersten Abkühlung kommen.

Am Hamburger Jungfernstieg kletterte das Thermometer am Mittwoch auf 40 Grad Celcius.
Am Hamburger Jungfernstieg kletterte das Thermometer am Mittwoch auf 40 Grad Celcius.  © Marcus Brandt/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für Mittwochnachmittag zwischen 16 und 17.30 Uhr den Höhepunkt. Gegen Mittag kletterte das Thermometer in der Hamburger Innenstadt am Jungfernstieg bereits auf 40 Grad Celsius an.

Meteorologe Michael Bauditz empfahl, bei der Hitze und den deutlich erhöhten UV-Werten einfach in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

Laut dem DWD werden für Donnerstag erste Abkühlungen erwartet. Ein Tiefausläufer, der sich langsam nähert, bringt in der Nacht zu Donnerstag Regen. "Im Tagesverlauf sind dann örtlich auch Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen möglich", erklärte Bauditz.

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Bei Temperaturen von bis zu 26 Grad im Osten von Schleswig-Holstein und bis zu 25 Grad in Hamburg bleibt es aber sommerlich warm.

Am Freitag wird es hingegen deutlich kühler. Auf Sylt werden 18 Grad, in Hamburg 22 Grad und in Lauenburg 23 Grad erwartet. Laut Vorhersage bleibt das Thermometer auch am Samstag bei diesem Werten stehen.

"Ab Sonntag steigen die Temperaturen wieder an und es wird dann wieder sommerlich warm. Am Montag sind erneut bis zu 30 Grad Celsius möglich", so Bauditz.

Deutscher Wetterdienst warnt: Trockener Boden kann Wassermassen nicht aufnehmen

Vielerorts solle es in der Nacht zu Donnerstag zu Unwettern mit Starkregen kommen.
Vielerorts solle es in der Nacht zu Donnerstag zu Unwettern mit Starkregen kommen.  © Christophe Gateau/dpa

In Niedersachsen warnt der DWD nach zwei Tagen großer Hitze in der Nacht zu Donnerstag vor Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. An manchen Orten könnten demnach sogar bis zu 30 Liter Regen innerhalb von einer Stunde fallen, so ein Meteorologe.

Die ersten Gewitter werden gegen Mitternacht in der Grafschaft Bentheim erwartet, am Morgen weitet sich das Gefahrengebiet auf westlich der Weser aus.

An vielen Orten wird ein kräftiger Dauerregen erwartet, bei dem es lokal bis zu 80 Litern pro Quadratmeter binnen sechs Stunden kommen kann. Der DWD rechnet zudem mit kleinkörnigem Hagel.

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"Sehr trockener Boden kann Wasser schlecht aufnehmen. Das Wasser wird nicht reichen, um in tiefere Bodenschichten einzudringen", so ein Meteorologe. Vor allem die Bodenschichten vom Bremer Raum bis nach Nordrhein-Westfalen seien extrem trocken. "Nur Richtung Ostfriesland ist der Boden nicht ganz so ausgetrocknet."

Titelfoto: Fotomontage: Christophe Gateau/dpa, Marcus Brandt/dpa

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