Wetter in Hamburg: "Luciano" bringt den Frühherbst

Hamburg - Brrr, ist das ungemütlich! Statt Hochsommer gibt es in Hamburg seit Tagen kaltes und nasses Herbstwetter. Schuld daran ist derzeit das Tief "Luciano".

Wer in den kommenden Tagen unbedingt joggen will, muss sich auf Regen einstellen wie hier in Kiel.
Wer in den kommenden Tagen unbedingt joggen will, muss sich auf Regen einstellen wie hier in Kiel.  © Axel Heimken/dpa

In den kommenden Tagen gibt es in Hamburg und Schleswig-Holstein kaum Wetterbesserung, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. "Luciano" setzt sich über Skandinavien fest und bringt den Frühherbst. Dadurch strömt bis zum Wochenende weiter kühle Meeresluft nach Norddeutschland.

Am Dienstag ist es nass und stürmisch. Wolken und immer wieder kräftige Schauer bestimmen das Wetter. Dazu bleibt es mit 17 bis 19 Grad recht kühl. Der Wind weht mit starken bis stürmischen Böen. In Schauernähe und an Nord- und Ostseeküste sind Sturmböen möglich, warnt der DWD.

Nachts nehmen Regen und Sturm langsam ab. Die Temperatur geht auf 11 bis 14 Grad zurück.

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Auch am Mittwoch gibt es viele Wolken und Schauer. Mit 18 bis 20 Grad wird es etwas wärmer als am Vortag. In Schauernähe frischt der Wind auf, an den Küsten erreicht er die Stärke stürmischer Böen.

In der Nacht zu Donnerstag regnet es zeitweise bei 13 bis 16 Grad.

Tief "Luciano" bringt Frühherbst mit Schnee auf der Zugspitze

Hoffnung auf Warmluft am Wochenende

Der Sommer im Norden zeigte sich im August kühl und nass.
Der Sommer im Norden zeigte sich im August kühl und nass.  © Georg Wendt/dpa

Wolken und leichter Regen gibt es auch am Donnerstag. Die Tageshöchstwerte liegen um 20 Grad, bei längerem Regen sinken sie auf 17 Grad. Langsam schwächt der Wind ab. Nachts bleibt es regnerisch bei 12 bis 15 Grad.

Der Freitag unterscheidet sich wettermäßig von den anderen Tagen dieser Woche nur dadurch, dass es die Sonne öfter durch die Wolken schafft und die Regenstärke abnimmt. Die Topwerte liegen zwischen 18 und 21 Grad. In der Nacht ist es meist trocken und mit 11 Grad wieder sehr kühl.

Zum Wochenende setzt sich nach DWD-Angaben von Süden kommend wieder wärmere Luft durch. Was nach Hoffnung auf ein Stück Sommer klingt, betrifft aber nur den Rest des Landes. Denn im Norden wird die 25-Grad-Marke vermutlich nicht erreicht. Außerdem ist ab Montag neuer Regen möglich.

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Scheint ganz so, als sei der Hochsommer im Norden endgültig ins Wasser gefallen.

Titelfoto: Montage: Axel Heimken/dpa, Screenshot/Wetteronline.de

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