Vertrocknet der Norden? So wird das Wetter zum Wochenstart

Hamburg - Trockene Felder und hohe Waldbrandgefahr: Seit Wochen gab es in Norddeutschland keinen Regen. Mit der neuen Woche könnte sich das ändern.

Seit Wochen herrscht in Hamburg - ganz ungewohnt - strahlender Sonnenschein wie hier am Ufer der Elbe.
Seit Wochen herrscht in Hamburg - ganz ungewohnt - strahlender Sonnenschein wie hier am Ufer der Elbe.  © Axel Heimken/dpa

Zwar hat es im Februar außergewöhnlich viel geregnet, doch März und April brachten viel Sonne und kaum Regen. Die Folgen sind in allen norddeutschen Bundesländern deutlich sichtbar. 

Inzwischen herrscht in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern Dürre, wie der Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ) zeigt. 

Etwas Linderung könnte nun die kommende Woche bringen, wie aus der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. 

Ab Montag bestimmt Tiefdruckgebiet Xenia das Wetter in Norddeutschland und das steigert die Chancen auf Regen. 

Erstmal kann die Nacht von Sonntag auf Montag aber frostig werden: -1 Grad ist möglich.  

Der Tag startet wieder mit viel Sonne, die die Luft erwärmt. Bis zu 20 Grad kann es Hamburg geben. Im Tagesverlauf zieht Bewölkung auf, aus der es ein paar Tropfen geben kann. 

Nachts ist in Bodennähe leichter Frost möglich. 

Spätestens ab Dienstag soll es regnen

Am Dienstag soll es dann endlich Regen geben. Nachmittags ziehen Schauer auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad auf den Inseln und 20 Grad in und um Hamburg. In der Nacht zum Mittwoch soll es bewölkt sein und regnen. Langanhaltender Landregen ist derzeit nicht in Sicht. Mittwoch bleibt es bewölkt und nass. 17 Grad sind in Hamburg drin. 

Auch Niedersachsen und Bremen dürfen sich auf Regen freuen. Für Mecklenburg-Vorpommern geht der DWD dagegen nur von Schauern aus.

Das unbeständige Wetter soll bis Sonntag anhalten. Sonne, Wolken und Schauer wechseln sich ab. In der darauffolgenden Woche soll wieder mehr Sonne scheinen. Laut DWD soll es aber vor allem im Norden und Nordwesten zeitweise regnen. 

Ob die Menge ausreicht, um die Dürre dauerhaft zu lindern, ist derzeit fraglich. 

Titelfoto: Montage: Axel Heimken/dpa, Screenshot/Wetteronline

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